10. Februar 2013

Keine Punkte in Düsseldorf

Category: Frankys Blogs,Spielberichte — Tags: , , – Franky @ 10:54

Ein paar Pics aus Düsseldorf jetzt online. Scheiß Tag gestern, hab mich durchgeschleppt mit Magen-Darm-Virus und dann ein solches Gegurke. Mit Fußball hat das schon lange nichts mehr zu tun, was Labbadias Team auf den Platz bringt. Mit dieser Abwehr kann einem angst und bange werden. Jetzt fängt auch noch Ulle das wackeln an und kassiert in schöner Regelmäßigkeit haltbare Kisten.
Weshalb Lopes und nicht Röcker. Weshalb nicht Sakai links und Rüdiger rechts? Warum zum Teufel Hajnal und Torun in der Startformation? Wenn man sich die Spiele in dieser Saison vor Augen führt, klingt Labbadia bis 2015 fast wie eine Drohung. Diese Aufstellungen versteht kein Mensch! Labbadia bringt seine Lieblinge, gute Leistungen, siehe Rüdiger gegen Ribery, werden nicht anerkannt, wenn er die Woche darauf wieder auf der Bank Platz nehmen darf. So demoralisiert man die Jungs, wenn man sich beim Trainer nicht durch Leistung aufdrängen kann, sondern wohl anderweitig einschleimen muss. Ich erkenne nach wie vor kein System und sehe im Mittelfeld fast nur Standfußballer und Rückpasskönige. Mit einer solchen Spielweise wird es schwer, überhaupt einen Gegner zu überrumpeln. Am Samstag geht es gegen einen unserer Lieblingsgegner, Werder Bremen. Da muss die Wende her, sonst könnte es in der Tabelle auch wieder nach unten eng werden!

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8. Februar 2011

Stuttgart feiert ersten Auswärtssieg

Der VfB Stuttgart holt einen 0:2-Rückstand im Kellerduell gegen Borussia Mönchengladbach in den letzten Minuten auf und sichert sich beim 3:2-Sieg drei wichtige Punkte. Es war der erste Auswärtssieg in der laufenden Saison.

Spielverlauf:

Der VfB-Trainer Bruno Labbadia änderte im Gegensatz zur Niederlage gegen Freiburg die Anfangself auf drei Positionen. Timo Gebhart, Arthur Boka und Martin Harnik durften für Zdravko Kuzmanovic, Daniel Didavi und Ciprian Marica ran. Marica saß noch nicht einmal auf der Bank. Labbadia hatte die Nicht-Nominierung mit den Trainingsleistungen des Rumänen begründet.

Mit diesen Änderungen starteten die Roten offensiv ins Spiel, während sich die Gladbacher in den ersten zehn Minuten tief in die eigene Hälft zurückzogen. Allerdings konnte sich der VfB keine nennenswerten Torchancen erarbeiten. Die erste Offensivaktion von Mönchengladbach brachte den VfB-Torhüter Sven Ulreich dagegen gleich in Bedrängnis. Ein Freistoß von Kapitän Filip Daems aus 20 Metern wurde von der Stuttgarter Abwehrmauer abgefälscht und verfehlte sein Ziel nur um Zentimeter (10. Minute).

Timo Gebhart fiel drei Minuten später im gegnerischen Strafraum. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer erkannte eine Schwalbe und zeigte Gebhart die gelbe Karte. Da es die fünfte Verwarnung für den Mittelfeldspieler war, muss er im Heimspiel gegen Nürnberg in der kommenden Woche pausieren.

Schneller Ausgleich nach der Pause

Nach 20. Minuten agierte Mönchengladbach dann mutiger nach vorne – und kam zu guten Chancen. Igor De Camargo setzte sich am Strafraum gegen Christian Gentner durch, zo direkt ab und schoss nur knapp vorbei (26.). Doch das war nur der Anfang: In den folgenden Minuten stürmte Gladbach und die Stuttgarter gerieten immer mehr unter Druck. Erst nutzen Mohamadou Idrissou und Marco Reus eine aussichtsreiche Situation nicht und nur wenige Sekunden später scheitert Reus aus 14 Metern an Ulreich (28.).

Wenig später schlug Reus einen Eckball von der rechten Seite vors Tor und kein Stuttgarter Spieler deckte Gladbachs Dante, der den Ball aus fünf Metern zur Führung der Fohlen einköpfte (29.). Anschließend präsentierte sich die VfB-Hintermannschaft völlig indisponiert. Nach einem Fehler von Patrick Funk eroberte Idrissou den Ball, passte auf Reus, der den Ball von der linken Seite De Camargo zum 2:0 auflegte. Mit dieser verdienten Führung ging die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck auch in die Pause.

VfB-Trainer Labbadia reagierte in der Halbzeitpause und wechselte für die Außenverteidiger Patrick Funk und Cristian Molinaro, Kuzmanovic und Neuzugang Tamás Hajnal ein. Und bereits wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff keimte wieder Hoffnung bei den Stuttgartern auf. Nach Flanke von Harnik reagierte Pawel Pogrebnjak schneller als seine Gegenspieler und verkürzte auf 1:2 (51.). Der Russe hatte bereits in der Hinrunde drei Mal gegen Mönchengladbach getroffen.

Glänzte Harnik beim Anschlusstreffer noch als Vorlagengeber, sorgte er nur fünf Minuten später sogar für den Ausgleich (56.). Nach Pass von Boka schob der Österreicher aus elf Metern die Kugel ins Netz. Nach zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden Ausgleich dominierte der VfB das Spiel. Die Gastgeber waren dagegen völlig verunsichert und brachten im Angriff nichts mehr zustande. Doch die Stuttgarter versäumten es sich weitere Chancen zu erarbeiten und gab Gladbach die Möglichkeit zurück ins Spiel zu kommen. So störte VfB-Abwehrspieler Georg Niedermeier Gegenspieler Idrissou noch entscheidend beim Kopfball (75.). Nach dem anschließenden Eckball landete der Ball dann im Stuttgarter Kasten. Doch Schiedsrichter Kinhöfer entscheidet auf Foul von Dante an Stuttgarts Torhüter Ulreich im Fünfmeterraum.

Wenige Minuten vor Schluss stand wieder Schiedsrichter Kinhöfer im Mittelpunkt. Nach einem Zweikampf zwischen Dante und Pogrebnjak entscheidet der Unparteiische auf Strafstoß für Stuttgart. Gebhart trat an, verwandelte und sicherte dem VfB nach einer mutigen Aufholjagd wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Entscheidende Szene:

Bruno Labbadia hatte mit seinen Wechseln in Pause ein glückliches Händchen. Hajnal zeigte bei seinem Debüt gute Ansätze und ordnete das zuvor zerfahrene Offensivspiel des VfB.

Kommentar:

Der VfB Stuttgart zeigte sich in der ersten Halbzeit viel zu harmlos im Angriffsspiel. Den Roten hatten keine ernsthafte Torchance vor dem Pausenpfiff. Hinzu kamen Unsicherheiten in der Abwehr, die zum Rückstand führten. In den ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnitts präsentierten sich die Stuttgarter wie ausgewechselt und kamen folgerichtig zum Ausgleich. Doch anschließend konnten die Stuttgarter erneut keinen großen Druck auf das gegnerische Tor ausüben. Die Leistungssteigerung wurde nach dem Elfmeter dennoch belohnt. Damit hält Stuttgart den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze.

Borussia Mönchengladbach:

Heimeroth -Levels, Stranzl, Dante, Daems – Nordtveit, Neustädter (89. Arango) – Reus, Idrissou – De Camargo (83. Herrmann), Matmour (67. Hanke).

VfB Stuttgart:

Ulreich – Funk (46. Kuzmanovic), Tasci, Niedermeier, Molinaro (46. Hajnal) – Träsch, Gentner – Gebhart, Boka – Harnik (79. Schipplock), Pogrebnjak.

Tore:

1:0 Dante (29.), 2:0 De Camargo (31.), 2:1 Pogrebnjak (51.), 2:2 Harnik, 2:3 Gebhart (87.)

Schiedsrichter:

Thorsten Kinhöfer (Herne)

Besondere Vorkommnisse

Platzverweis für Dante (86.)

Zuschauer:

39.132

(Stuttgarter Zeitung online 7.2.2011)

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2. Februar 2011

Der VfB erfüllt alle Abstiegskriterien

Category: Spielberichte — Tags: , , , , , , , – Franky @ 21:32

Oft ist er der spielentscheidende Joker gewesen, aber diesmal musste Martin Harnik sein Gesicht voller Scham in seinen Fingerhandschuhen vergraben. Schließlich hat der VfB-Stürmer kurz vor dem Abpfiff ein Geschenk des Freiburger Torhüters ausgeschlagen. Oliver Baumann ließ den Ball im Fünfmeterraum aus den Händen gleiten (89.) – doch Harnik schoss das Leder aus vier Metern völlig frei stehend nur an den Außenpfosten. Der VfB hat damit das Derby gegen den SC Freiburg mit 0:1 (0:1) verloren. Die Elf steckt daher auch nach dem jüngsten Aufwärtstrend mit vier Punkten gegen Dortmund und Mainz auf einem Abstiegsplatz fest. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt vor der Auswärtspartie am Samstag in Gladbach sechs Punkte. “Wir haben die erste Halbzeit verschlafen – und da das Spiel verloren”, sagte der VfB-Trainer Bruno Labbadia, “aber auch die vergebenen Chancen nach der Pause tun weh.” Im Vergleich zum 1:1 in Dortmund hatte es drei personelle Veränderungen gegeben: Während im Sturm Ciprian Marcia an die Seite von Pawel Pogrebnjak rückte und Sven Schipplock auf die Bank musste, ersetzte der 20-jährige Jungprofi Daniel Didavi im linken Mittelfeld Arthur Boka.

In der Innenverteidigung lief derweil Georg Niedermeier für den verletzten Kapitän Matthieu Delpierre auf. Doch es nutzte alles nichts: Der VfB kontrollierte zwar zunächst rein optisch die Partie und hatte durch einen tollen 25-Meter-Schuss von Marica auch eine gute Torchance (22.) – das 1:0 erzielten aber die cleveren Freiburger, die hinten gut standen und immer wieder schnell in die Spitze spielten. Nach einer Ballstafette über Jan Rosenthal und Maximilian Nicu kam der Ball zu Johannes Flum, der das Leder im Sechzehner stehend mit rechts flach zur SC-Führung ins Tor schoss (24.). Der VfB-Torwart Sven Ulreich bekam dabei vor 38600 Besuchern den Fuß nicht schnell genug an den Ball. Letztlich war gerade die erste Hälfte ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufs.

Die Personalpolitik muss hinterfragt werden

Der VfB lieferte nach engagiertem Beginn eine spielerisch äußerst dürftige Vorstellung ab. Zu den vielen technischen Mängeln gesellte sich ein wenig durchdachtes Aufbauspiel. So reichte es für die Stuttgarter abermals nicht, ein kompakt stehendes Team, wie es diesmal die Freiburger stellten, zu gefährden. “Unsere Spieler agieren wie gelähmt, sind übernervös”, sagte der VfB-Präsident Erwin Staudt zur Pause. Deutlich zu erkennen war überdies, dass das fußballerische Element – einst die Stärke des VfB – im aktuellen Team total verkümmert ist. Vor dem Hintergrund, dass die Elf mit dem Brustring qualitativ vielleicht nicht viel besser ist, als es die Ergebnisse aussagen, ist auch die Personalpolitik des Clubs in der Winter-Transferperiode zu hinterfragen. Wäre es nicht besser gewesen, die Elf mit mehreren neuen Spielern aufzurüsten, um den Spielfluss zu beleben? Immerhin war den VfB-Akteuren gegen den SC Freiburg der Wille erneut nicht abzusprechen.

Doch Tugenden wie Geschlossenheit und Disziplin allein werden wohl nicht ausreichen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Auch nach dem Wechsel spielte der VfB zwar gefällig, aber in seinen Aktionen nicht zwingend. So mussten sich die Gäste aus Baden nicht übermäßig mühen, um ihre 1:0-Führung zu verwalten. Ein Beispiel, wie wenig kreativ der VfB zu Werke ging, gab es in der 67. Minute zu sehen: Da drosch Pawel Pogrebnjak nach einem Foul von Heiko Butscher an Martin Harnik einen Freistoß aus zentraler Position 16 Meter vor dem SC-Tor ideenlos in die Mauer. Ehe Martin Harnik die Riesenchance zum 1:1-Ausgleich vergab, war der eingewechselte Schipplock an dem Torwart Baumann gescheitert (75.). Dann hatte der VfB Pech, als Butscher nach einem Schuss von Timo Gebhart im Strafraum den Ellenbogen ausfuhr. Denn der Schiedsrichter Jochen Drees ahndete das Handspiel nicht. “Dass das Elfmeter ist, sieht doch jeder”, ärgerte sich Labbadia, “aber wir müssen uns erst an die eigene Nase fassen.”

Stuttgart

Ulreich – Funk (60. Harnik), Tasci, Niedermeier, Molinaro – Gentner, Träsch, Kuzmanovic, Didavi (46. Gebhart) – Pogrebnjak, Marica (71. Schipplock).

Freiburg

Baumann – Mujdza, Barth, Butscher, Bastians – Makiadi – Putsila, Flum (85. Toprak), Rosenthal (64. Caligiuri – 90. Jendrisek), Nicu – Cissé. Schiedsrichter Drees (Münster-Sarmsheim).

Tor

0:1 Flum (24.).

(STZ online 30.1.11)

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24. Januar 2011

Stuttgart erkämpft sich einen Punkt

Der VfB Stuttgart kann immerhin einen Punkt bei Borussia Dortmund erobern. Pogrebnjak erzielt kurz vor Schluss noch das 1:1 (1:0). Dabei verpasste es der Tabellenführer, die Partie rechtzeitig zu entscheiden.
Spielverlauf:

Die Dortmunder tauchten bereits in der dritten Spielminute das erste Mall gefährlich vor dem Tor des VfB Stuttgart auf. BVB-Stürmer Robert Lewandowski kam völlig freistehend zum Abschluss. Doch sein Schuss verfehlte das Gehäuse von Torhüter Sven Ulreich deutlich.

Auf der Gegenseite sorgte Stuttgarts Stürmer Pawel Pogrebnjak für erste Aufregung (6. Minute). Der Russe versuchte, im Duell mit Dortmunds Schlussmann Roman Weidenfeller einen Elfmeter zu schinden. Der Pfiff von Schiedsrichter Brych blieb allerdings zu recht aus. In der Folge zeigten die Dortmunder die bessere Spielanlage, doch die besseren Chancen hatten zunächst die Stuttgarter: Erst prüfte Christian Gentner nach einer Kuzmanovic-Ecke Dortmunds Torhüter Weidenfeller per Kopf (14.) und nur wenige Minuten später kam Sven Schipplock ebenfalls frei zum Kopfball (18.), der allerdings das Tor deutlich verfehlte. Schipplock war für den verletzten Cacau » in die Mannschaft gerückt. Das war auch die einzige personelle Veränderung beim VfB im Vergleich zum Sieg gegen Mainz .

Nach 20. Minuten zog sich der VfB Stuttgart dann zunehmend zurück und überließ dem BVB das Spiel. Folgerichtig erarbeiteten sich die Dortmunder auch mehr Torchancen. Erst suchten Nuri Sahin (21.) und Marcel Schmelzer (24.) mit Distanzschüssen aus halblinker Position den Abschluss – ohne Erfolg. Dann verlieren Stuttgarts Abwehrspieler Delpierre und Molinaro den Ball leichtsinnig an Jakub Blaszczykowski. Der Pole legt sich den Ball allerdings zu weit vor, sodass ihm Stuttgarts Torhüter Sven Ulreich die Kugel vom Fuß schnappen kann (28.). Und auch in der 30. Minute gingen die Dortmunder zu fahrlässig mit einer Torchance um: Aus aussichtsreicher Position will Sahin auf Stürmer Lewandowski passen, statt selbst den Torabschluss zu suchen.

Dortmunder lassen viele Chancen ungenutzt

Doch kurz vor der Halbzeit waren die Dortmunder dann doch noch erfolgreich. Nach einer schnellen Kombination von Sahin über Kevin Großkreutz schiebt Mario Götze zur Führung der Gastgeber ein (42.). Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte dann Lewandowski, der Ulreich mit seinem Kopfball zu einer Rettungstat zwang.

VfB-Trainer Bruno Labbadia reagierte in der Halbzeitpause auf das enttäuschende Auftreten seiner Mannschaft in der Offensive und wechselte für den unauffälligen Arthur Boka Timo Gebhart ein. Am Spielverlauf sollte sich dadurch allerdings nicht viel ändern. Die Dortmunder gaben den Takt vor und kamen durch Großkreutz zur nächsten Chance (50.). VfB-Torhüter Sven Ulreich kann aber noch entscheidend stören. In der 56. Minute vergab dann Lewandowski aus elf Metern eine weitere aussichtsreiche Chance. Und auch Sahins abgefälschter Schuss aus 20 Metern verfehlte das VfB-Tor nur um Zentimeter (60.).

In der 61. Minute machte dann endlich der VfB-Angriff wieder auf sich aufmerksam. Doch Schipplock kann eine Vorlage von Molinaro aus kurzer Distanz nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Die Dortmunder konnten in der Folge ihre Überlegenheit nicht in weitere Tore ummünzen und ließen zu viele Chancen ungenutzt. Wie auch in der 75. Minute als Barrios das Tor verfehlte. Das sollte sich rächen: Fünf Minuten vor Spielende erzielte Stuttgarts Pogrebnjak den etwas überraschenden Ausgleich, der den Roten einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf sichert.

Entscheidende Szene:

Der VfB Stuttgart erzielte mit seinem besten Spielzug, eingeleitet durch den eingewechselten Gebhart und mit der Hacke von Kuzmanovic auf Pogrebnjak abgelegt, doch noch den Ausgleich.

Kommentar:

Der VfB Stuttgart hielt zunächst gut mit, stand in der Defensive sicher und erarbeitete sich durchaus gute Chancen. Bis zur Pause konnten die Roten ihre Defensive dann allerdings zu wenig entlasten. Vor allem im Angriffsspiel läuft beim VfB nicht viel zusammen. Ungenauigkeiten im Passpiel machen es dem Gegner oft zu leicht, den Ball zurückzuerobern. Letztlich profitierten sie auch davon, dass der BVB zu fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen ist.

Borussia Dortmund:

Weidenfeller – Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer – Sahin, da Silva – Blaszczykowski (63. Barrios), Götze, Großkreutz (86. Feulner) – Lewandowski )90. Stiepermann).

VfB Stuttgart:

Ulreich – Funk, Tasci, Delpierre (63. Niedermeier), Molinaro – Träsch, Kuzmanovic – Gentner, Boka (46. Gebhart) – Schipplock (70. Harnik), Pogrebnjak.

Tore:

1:0 Götze (42.), 1:1 Pogrebnjak (85.)

Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych (München)

Zuschauer:

80.720 

(Stuttgarter Zeitung online 22.1.2011)

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VfB-Mainz 1:0: Stuttgart jubelt

Category: Spielberichte — Tags: , , , , , , – Franky @ 07:24

Der VfB Stuttgart hat sich im ersten Bundesligaspiel des Jahres mit 1:0 gegen den FSV Mainz 05 durchgesetzt – und verbucht damit wichtige Punkte im Abstiegskampf. Denn die Konkurrenten haben auch gepunktet.

Spielverlauf:

Beide Mannschaften ließen sich für die ersten Torschuss bis zur 13. Spielminute Zeit. Stuttgarts Pawel Pogrebnjak zieht an der Strafraumgrenze ab. Doch die Mainzer können den Schuss noch abblocken und auf Kosten einer Ecke klären, die allerdings für den VfB nichts einbrachte. Nur drei Minuten später setzt sich dann Arthur Boka über die linke Seite durch und passt den Ball flach vors Tor. Dort bringt Mannschaftskollege Cacau den Ball nicht rechtzeitig unter Kontrolle, so dass auch diese Chance ungenutzt bleibt.

Auf der Gegenseite fanden die Spieler des Tabellenzweiten Mainz kein Mittel, die sicher stehende VfB-Defensive zu überwinden. Lediglich Lewis Holtby sorgte für einen Aufreger auf den Rängen, als er im Zweikampf mit Christian Träsch mit einer Schwalbe versuchte, einen Elfmeter zu schinden. Schiedsrichter Michael Weiner erkannte den Täuschungsversuch und verwarnte Holtby mit der gelben Karte (18. Minute).

VfB: Zu viele Abspielfehler

Nach gut einer halben Stunde versuchte es dann VfB-Mittelfeldspieler Christian Träsch, mit einem Schuss aus 16 Metern zum Erfolg zu kommen. Doch auch Träschs Schuss verfehlte das Tor knapp, weil der Mainzer Bungert den Ball noch entscheidend abfälschte. Die letzte Aktion der ersten Halbzeit gehörte dann den Mainzern: André Schürrle flankte von der rechten Seite auf den Kopf von Marcel Risse, der VfB-Torhüter Sven Ulreich prüfte. Ohne Tore verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit blieben beide Mannschaften in der Offensive zu harmlos, so dass die Defensivreihen auch keine Probleme hatten, die Stürmer von ihrem Tor fernzuhalten.

So blieben Distanzschüsse weiter ein probates Mittel: In der 58. Minute zirkelte Marcel Risse den Ball aus halblinker Position 18 Meter so gefährlich auf das Tor, dass VfB-Abwehrspieler Christian Molinaro den Ball per Kopf auf der Linie retten musste.

Bei den Stuttgartern häuften sich in der zweiten Halbzeit die Abspielfehler. Und wenn ein Ball den Weg vor das Tor der Mainzer fand, fehlte der erfolgreiche Abschluss. So wie in der 66. Minute, als Timo Gebhart den Ball flach von der rechten Seite vors Tor schob. Doch Pogrebnjak konnte sich nicht durchsetzen. Umso überraschender fiel dann der Siegtreffer in der 79. Minute durch Martin Harnik, der nach einem Dribbling von Timo Gebhart den Ball über die Linie drückte. Anschließend verteidigte der VfB den Sieg, musste allerdings bei den Aktionen von Allagui (88.) und Bungert (89.) noch einmal zittern.

Entscheidende Szene: Der eingewechselte Timo Gebhart fasste sich in der 79. Minute endlich ein Herz und leitete damit den entscheidenden Treffer ein.

Bester Spieler:

Timo Gebhart sorgte für den entscheidenden Impuls in einer spielerisch überwiegend harmlosen Stuttgarter Mannschaft.

Kommentar:

Der Sieg der Roten war wichtig, da auch Gladbach am Tabellenende gewonnen hat. In der Defensive blieben die Stuttgarter endlich einmal ohne Gegentor. Im Angriffsspiel präsentierten sich die Stuttgarter allerdings oft zu harmlos.

VfB Stuttgart: Ulreich – Funk, Tasci, Delpierre, Molinaro – Träsch, Kuzmanovic – Gentner (59. Gebhart), Boka – Pogrebnjak (88. Niedermeier), Cacau (70. Harnik).

FSV Mainz 05:

Müller – Zabavnik, Bungert, Noveski, Fuchs – Caligiuri, Fathi, Soto – Holtby (59. Szalai) – Risse (66. Allagui), Schürrle.

Schiedrichter:

Michael Weiner (Hasede)

Zuschauer:

33.500

(Stuttgarter Zeitung online 15.1.2011)

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