22. September 2014

Bobic: „Mir macht die Arbeit nach wie vor Spaß“

Category: Frankys Blogs — Tags: , , , , , , , – Franky @ 21:34

Schön, wenn der Herr Sportdirektor seinen Spaß hat. Mir ist er langsam vergangen, so früh wie selten in einer Saison.
Fünftes Pflichtspiel der noch jungen Saison, zum vierten Mal null zu zwei verloren. Spötter erkennen endlich mal wieder Konstanz und Kontinuität beim VfB. Mir macht diese neuerliche Heimpleite einfach nur Angst. In dieser Verfassung sind wir Abstiegskandidat Nummer 1 in der Liga. Holten wir in der letzten Saison wenigstens 32 Punkte, weil wir überwiegend die Schlussviertelstunde verschlafen haben, legen wir jetzt eine ordentliche Anfangsviertelstunde hin und verschlafen die restlichen 75 Minuten. Eine Weiterentwicklung der besonderen Art!
Fredi Bobic dagegen machte dieser Auftritt Mut. Würden wir es immer schaffen, ein solches Spiel hinzulegen, mache er sich keine Sorgen. Die Hoffenheimer in der gestrigen Verfassung waren sicher kein übermächtiger Gegner und trotzdem verstand man es kaum, Torchancen zu kreieren. Gegen den VfB im Spätsommer bzw. Frühherbst 2014 genügt es hinten geordnet zu stehen und mit ein paar Nadelstichen vorne unserer instabilen Truppe den Zahn zu ziehen. Dieses Rezept hat sich in der Liga herumgesprochen, mutierte doch unser Neckarstadion in den letzten Jahren zum Selbstbedienungsladen. Hoffenheim rückte damit sogar von seinem eigentlichen Stil ab und hatte damit Erfolg, so dass sie drei Punkte weitestgehend mühelos einsacken konnten. Da fragt man sich ernsthaft, gegen wen wir überhaupt gewinnen wollen. Am Mittwoch in Dortmund sicherlich nicht!
Zu Beginn sah es zwar noch so aus, als ob die Mannschaft engagierter zu Werke gehen würde und der erste Saisonsieg in greifbarer Nähe wäre. Der VfB begann mutiger als vor Wochenfrist in München oder auch gegen Köln, hatte sogar eine gute Kopfballchance zum 1:0 durch Martin Harnik, die Baumann parierte.
Wie aber so oft war es schnell vorbei mit der Herrlichkeit, da abermals gleich die erste Torannäherung des Gegners zum Rückstand führte. Daniel Schwaab verweigerte bei einem Rudy-Freistoß das Kopfballduell mit Modeste, so dass dieser unbehelligt zum 0:1 einköpfen konnte. Dieser Nackenschlag genügte schon wieder, die ohnehin verunsicherte Mannschaft völlig konfus werden zu lassen.
Nachdem sich die Mannschaft geschüttelt hatte, nahm sie zwar das Zepter wieder in die Hand, ohne allerdings zu glasklaren Chancen zu kommen. Meist handelte es sich doch um Zufallsprodukte, vielleicht fehlt tatsächlich auch etwas das Glück, dass einfach mal ein abgefälschter Ball reingeht und die Mannschaft aufbaut.
Was die Jungs dann in den Pausentee bekamen, darüber kann man nur mutmaßen. Da war sie wieder, die altbekannte Lethargie und Behäbigkeit. Anstatt herauszukommen und auf den Ausgleich zu drängen, wurde das ohnehin nicht hochklassige Spiel zum Langeweiler.
Hoffenheim weigerte sich am Spiel teilzunehmen, der VfB hatte zwar viel Ballbesitz, fand aber einmal mehr die Lücke nicht, um die Kraichgauer ernsthaft zu gefährden. Fredi Bobic gab zwar auch gestern wieder zum Besten „Die Qualität der Mannschaft ist ausreichend“, für welche Liga hat er allerdings nicht dazu gesagt.
Das VfB-Spiel geprägt von Ballverlusten und Fehlpässen, die immer und immer wieder einen Spielneuaufbau von hinten notwendig machen. Da es dann eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis der Ball wieder in der Nähe des gegnerischen Strafraums ist, verrinnen die Minuten und irgendwann läuft einem die Zeit davon. Erst nach den Einwechslungen von Maxim und Kostic ab Minute 70 wurden die Angriffe zielgerichteter und erst ab da war wieder so etwas wie ein Wille zu erkennen. Fünf Minuten vor Schluss mussten wir die Hoffnung auf den Ausgleich endgültig begraben, als nach Ballverlust von Alexandru Maxim das 0:2 fiel.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bereits vor dem Spiel keinerlei Hoffnung hatte, dass wir gewinnen könnten. So war dieser Knockout fast eine Erleichterung, weil es dem mutmaßlich aussichtslosen Hoffen ein Ende setzte. Ich konnte bei diesem Spiel nicht einmal die Abneigung gegen dieses Projekt „auskosten“ und, wie die Jahre davor, das Spiel mit der Faust in der Tasche verfolgen. In diesen Tagen ist man doch mehr mit dem VfB beschäftigt und macht sich große Sorgen um den eigenen Verein anstatt sich um Andere zu scheren.
Ich habe Verständnis für Armin Veh, der der Auffassung ist, zu viele Änderungen in der ersten Elf, wären der Sicherheit im Spiel abträglich und würden der Mannschaft nicht gut tun.
Auf der anderen Seite haben wir aber einige Schwachstellen in dieser „ersten Elf“, die diskussionswürdig wären. Nachdem der Spielplan veröffentlicht wurde, hatte ich schon die Befürchtung, dass wir nach den ersten fünf Spielen ganz ohne Punkt da stehen könnten. Die Auswärtsspiele in Gladbach, München und Dortmund haben es in sich, dazu noch der Heim-Angstgegner Köln und eben jenes Hoffenheim, das sich vor allem in der Defensive gut verstärkt hat. Gegen dieses Hoffenheim jedoch, stark ersatzgeschwächt, hätte man nicht verlieren müssen.
Danach, so „mein Plan“, müsste man jedoch mit dem punkten anfangen. Sprich, jetzt in Dortmund rechne ich mir realistisch nichts aus, am Samstag dann aber, gegen Hannover 96, sollte tunlichst der erste Dreier eingefahren werden. Mittlerweile bin ich skeptisch, ob der Bock „so schnell“ umgestoßen werden kann. Nach nunmehr fast zwei Monaten Vorbereitungszeit und fünf Pflichtspielen ist noch nicht zu erkennen, welchen Fußball der VfB eigentlich zu spielen gedenkt.
Es sieht auf dem Platz planlos aus, die Raumaufteilung passt nicht, der ballführende steht oft auf verlorenem Posten. Bei eigenem Ballbesitz ist der eigene Mann meist von drei Gegnern umringt und keiner eilt zu Hilfe. Es sind fußballerische Grundtugenden, die dieser Mannschaft fehlen, von Kreativität und der Lust ein geiles Spiel hinzulegen ganz zu schweigen.
Für mich wäre es an der Zeit einige personelle Wechsel in der Startelf umzusetzen. Leute wie Sakai und Schwaab sind mittlerweile Woche für Woche Schwachstellen, der Kapitän Christian Gentner versteht es wie kein zweiter sich während dem Spiel zu verstecken. Zumindest auf diesen Positionen würde ich an Armin Vehs Stelle neue Leute bringen.
Wenn gewisse Wechsel auch unter Armin Veh ausbleiben sollten, schenke ich der kolportierten „Verschwörungstheorie“ mehr und mehr Glauben, nämlich dass die Mannschaft unter anderem auch durch die Direktive „von oben“ oder vertraglichen Zusagen aufgestellt wird.
So lang Fredi Bobic das Sagen hat, liegt der Verdacht nah, dass er durch freundschaftliche und geschäftliche Bande mit Jürgen Schwab, dem Berater von Gentner und Ulreich, dem Trainer immer anraten dürfte, diese beiden aufzustellen. Wir haben ja einige Beispiele von Spielern, die bei uns massiv an Marktwert eingebüßt haben, bei diesen beiden soll das sicherlich nicht so sein. Wenn es nach der Leistung ginge, bekäme nämlich auch mal ein Konkurrent die Chance zu spielen.
Auch bei Ibisevic, der krankheitsbedingt passen musste (oder wurde er womöglich mit dieser Begründung aus der Schusslinie genommen?) liegt der Verdacht einer vertraglich zugesicherten Stammplatzgarantie nahe. Aus sportlicher Sicht hätte er sich längst eine Pause „verdient“. So vermute ich, werden in unserer Mannschaft aus politischen Gründen mehrere Positionen, und das schon seit Jahren, sprichwörtlich blockiert.
Als am Samstag die Aufstellung fürs Hoffenheim-Spiel verkündet wurde, war ich sehr enttäuscht und sagte gleich, „das kann nichts werden“. Gentner ist derzeit eigentlich nicht mehr vermittelbar. Als Kapitän nicht, nicht einmal als einer von vielen in dieser ohnehin schon schwachen Mannschaft.
Er läuft zwar viel, jedoch meist in seinen eigenen Räumen, da wo der Ball mit Sicherheit nicht hinkommt. Leaderqualitäten zeigt er überhaupt keine, wie auch, er ist einfach kein Leader und damit auch kein Kapitän. So taumelt die Mannschaft führungslos durch die Spiele, jeder, auch die Youngster, ist auf sich selbst gestellt, auch ein Grund, weshalb sie im Spiel durch ein einziges unerwartetes Ereignis aus der Bahn geworfen werden.
Antonio Rüdiger dagegen scheint seine Stippvisite bei der Nationalmannschaft, für mich etwas überraschend, sehr gut getan zu haben. Wie schon in München war er auch gegen Hoffenheim einer der Wenigen, bei denen die Körpersprache signalisierte, dass er gewillt ist, an der Wende zu arbeiten. Ihn sah ich insgesamt sicherer und auch nicht so hektisch wie vor der Länderspielpause. Ihm gelang zwar auch nicht alles, dennoch hob er sich für mich von den meisten seiner Mannschaftskameraden ab.
Fast schon paradox in diesen Tagen ist die Kluft zwischen der Mannschaft auf der einen und den Fans auf der anderen Seite. Dass Leute wie Strunz und Babbel, die mit Schimpf und Schande davongejagt wurden, das „schwierige Stuttgarter Umfeld und das erfolgsverwöhnte Stuttgarter Publikum“ mitverantwortlich für die Misere und die Unsicherheit der Mannschaft machen, ist man ja gewöhnt.
Dass aber Spieler wie Daniel Schwaab, der außer dem Assist zum Rückstand nichts erwähnenswertes zustande brachte, nach seiner Publikumsschelte gegen Köln am Samstag fast als Rädelsführer anzusehen war, der seinen Teamkollegen deutete, NICHT in die Kurve zu gehen, ist neu. Sven Ulreich leistete sich Ähnliches, auch andere Spieler suchen in den Fans Mitschuldige für die schwachen Darbietungen auf dem Rasen. Fredi Bobic bläst natürlich ins selbe Horn und der Präsident Wahler ist mal wieder weder zu sehen noch zu hören. Der VfB ist damit das einzige mir bekannte Unternehmen, bei dem all seine Angestellten ungestraft die zahlende Kundschaft beschimpfen dürfen. Verkehrte Welt eigentlich, zumal sich das Team über mangelnde Unterstützung wahrlich nicht beklagen braucht. Ein jeder, auch die externen Kritiker, sollte doch mal ins Stadion kommen, welchen „Fußball“ wir in den letzten Jahren über uns ergehen lassen müssen. Spiele, deren Tempo an Altherrenfußball erinnern, mit höchstens ein, zwei nennenswerten Torabschlüssen pro Halbzeit, und die als Massenware. Dennoch sind die Treuesten der Treuen immer da, ob daheim oder auswärts. Die Mannschaft wird angefeuert und angepeitscht, Pfiffe hagelt es in den meisten Fällen erst nach Spielende. Natürlich kommt es vor, dass bei einzelnen Spielern die Geduld verloren gegangen ist und schon die Erwähnung ihrer Namen im Stadion zu einem Pfeifkonzert führt. Das könnte aber auch daran liegen, dass jegliches Verständnis fehlt, wenn einzelne Akteure Woche für Woche ihre Unfähigkeit unter Beweis stellen dürfen. Woran das liegen könnte, habe ich weiter oben beschrieben…
Der Verein täte gut daran sich wieder Vertrauen bei seinem Anhang zu erarbeiten. Der offene Brief vom Commando Cannstatt 97 hat es auf den Punkt gebracht. Wir haben die Schnauze voll von Durchhalteparolen, vom „für dumm verkaufen“ der Anhängerschaft. Die Aufarbeitung der Vorsaison ist ausgeblieben. Es geht gerade so weiter, außer, dass wir in Traore noch einen Qualitätsspieler verloren haben, auf dem Papier also haben wir uns sogar verschlechtert, auch wenn Romeu und Kostic schon gute Ansätze gezeigt haben und ich mir auch von Ginczek einiges verspreche.
Das Vertrauen in die handelnden Personen beim VfB schwindet auch bei mir mehr und mehr. Wie schon öfter ausgeführt, hätte Fredi Bobic nach der missratenen letzten Saison abgelöst werden müssen. Mit seiner Aussage „an diesem Kader lasse ich mich messen“ gab er doch die perfekte Vorlage, die von Aufsichtsrat und Präsident Wahler nur nicht aufgenommen wurde. Stattdessen wird Bobic zum „absolut der Mann unseres Vertrauens“ hochgelobt, was mir nicht unbedingt große Hoffnung auf Besserung macht.
Wie immer wieder zu hören und zu lesen ist, soll es um die Finanzen hochkritisch bestellt sein. Umso mehr versteht man daher die Personalpolitik seit Bobic Amtsantritt nicht. Durchschnittsspieler mit fürstlichen Gehältern werden jahrelang mitgeschleppt, versperren einst vielversprechenden hinzugekauften Spielern den Weg in die Startelf, diese wiederum verlieren nach und nach Form und Lust, um am Ende ablösefrei gehen dürfen, nur, dass man sie von der Gehaltsliste hat. Solche „Fälle“ hatten wir in den letzten Jahren zur Genüge, rechnete man diese hoch käme man sicherlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag, der in den Sand gesetzt wurde. Durchleuchtet man doch noch, weshalb Spieler wie Marica, Kuzmanovic und Traore, für die man zum richtigen Zeitpunkt hohe (bzw. überhaupt) Transfererlöse hätte erlösen können, den VfB ablösefrei verließen, ließe sich die Rechnung fortsetzen. Durch die Entscheidung Gazi anstatt Porsche zum Hauptsponsor zu machen, die dem daimlerfreundlichen Aufsichtsrat angelastet wird, wurden nicht nur durch geringere Sponsoring-Einnahmen Millionen verschenkt, auch dem Merchandising-Umsatz war Gazi auf der Brust nicht gerade förderlich. Dies sind nur ein paar Beispiele, wie man mit mehr Sachverstand und weniger Eigeninteresse ein paar Millionen hätte einnehmen können, die uns heute fehlen.
Anstatt im Mai den Cut gemacht zu haben und Fredi Bobic‘ wohl angebotenen Rücktritt als Manager bzw. Sportvorstand zu akzeptieren, spricht man ihm auf der einen Seite das volle Vertrauen aus, möchte ihm aber gleich noch ein Expertengremium zur Seite stellen, das ihn beaufsichtigen soll. Dazu reagiert er oft bockig auf Kritiker und verscherzt es sich mit ihnen, also, was tun, schaffen wir eben den Posten des Kommunikationsdirektors. Einfacher (und billiger) wäre es an der Stelle, die Wurzel des Übels zu entfernen, anstatt den ohnehin schon teuren Verwaltungsapparat noch weiter aufzublähen.
Ob ein Rauswurf Bobic‘ zum jetzigen Zeitpunkt mehr als einen neuen Impuls bringen würde, weiß ich nicht. Diese Gelegenheit wurde verpasst. Der Transfermarkt ist geschlossen, Geld für Verstärkungen wäre wohl sowieso nicht da! Dass sich Bobic jetzt aber schon wieder gemüßigt sieht, betonen zu müssen, der Trainer stehe nicht zur Disposition, beunruhigt mich, ist eine solche Aussage doch oftmals der Anfang vom Ende. Diese Mannschaft scheint mittlerweile untrainierbar zu sein, Veh kann wohl am wenigsten für die Misere. Ihm traue ich es zu, den Karren wieder flott zu bekommen, auch wenn ich hoffe, dass die Zeit nicht gegen ihn arbeitet. Eher hätte ich Angst, dass er von sich aus hinschmeißt, vielleicht, weil man ihn mit falschen Versprechungen gelockt hat, dann stünden wir wohl endgültig vor dem Scherbenhaufen.
Alles muss ich ja nicht verstehen, was sich derzeit in den Räumen der Geschäftsstelle meines Herzensvereins abspielt, mein Problem derzeit ist, dass ich so gut wie nichts davon nachvollziehen kann. Ich möchte dem Verein zwar nicht absprechen, dass einige langfristige Projekte auf den Weg gebracht sind, deren Früchte wir in einigen Jahren ernten werden. Trotzdem wandelt der VfB auf einem schmalen Grat, wenn er meint, die Fangemeinde Jahr für Jahr aufs Neue nicht nur vertrösten, nein, auch verarschen zu können. Wo ist die Aufarbeitung? Wo sind die Kracher? Was ist mit dem „ein Weiter so wird es nicht geben“? Man hat das Gefühl, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Wie, wenn da unten auf dem Wasen einer säße, der austesten will, was man dem VfB-Fan noch so zumuten könnte. Meine Schmerzgrenze ist längst überschritten. Auch ich bin nicht mehr gewillt, eine weitere #Zusammenhalten-Saison mitzumachen, das war ein einmaliger, zugegebenermaßen intelligenter, Marketing-Gag, der es schaffte, Dampf aus dem Kessel zu nehmen, schließlich hätte schon letzte Saison nicht viel gefehlt, und die Lage wäre eskaliert. Umso fahrlässiger auch in der neuen Saison gerade so weiterzumachen.
Jetzt sind die Spieler, jetzt ist der Verein in der Pflicht zu liefern, sonst kehren dem Verein noch mehr Leute den Rücken. Welchen Imageverlust der VfB in den letzten Jahren erlitten hat, merkt doch jeder VfBler schon in seinem Freundes- und Bekanntenkreis. Wer, der nichts mit dem VfB am Hut hat, hat heute noch Verständnis dafür, dass man immer noch und der unterirdischen Darbietungen zum Trotz, bei jedem Spiel zugegen ist. Mittlerweile kann man fast überall im Ländle zahlreichere Fanartikel von Bayern, Dortmund und Schalke erwerben also vom VfB. Viele Schulkinder stehen lieber auf der Sonnenseite und wenden sich erfolgreicheren Vereinen zu, wenn sie nicht gerade aus einem dunkelroten Elternhaus kommen. Diese Beispiele ließen sich fortsetzen. Der VfB steht nur noch für schlechten Fußball, Misserfolg, Kundenunzufriedenheit und Chaos. Wenn die Vereinsoberen sich da noch auf die Schultern klopfen, welch tolle Arbeit sie machen, leiden sie unter totalem Realitätsverlust. Hier muss schleunigst die Kehrtwende eingeleitet werden und seit 2007 verlorenes Terrain zurückgewonnen werden.

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