13. April 2015

Martin Harnik, der personifizierte Wahnsinn

Category: Frankys Blogs — Tags: , , , , , , – Franky @ 19:10

Er ist zwar nicht unbedingt der „Man oft the Match“, vereinigt aber alle Facetten dieses Wahnsinns-Spiels in sich. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club Werder Bremen versemmelt Harnik binnen zwei Minuten zwei Hochkaräter, wobei vor allem der zweite in kaum einem Saisonrückblick fehlen dürfte. Hatte er die Situation bereits abgehakt, weil das ein sicheres Tor war oder ist es doch der riesen Druck, der auf den Jungs lastet, der die Beine lähmt und einfachste Dinge nicht mehr gelingen lässt? Unglaublich, denkt sich der neutrale Beobachter, unfassbar der Fan auf der Tribüne. Sind es doch genau solche Dinger, die am Ende über Erst- oder Zweitklassigkeit entscheiden (können).
Es ist zweifellos menschlich, dass auf der Tribüne gemurrt oder auf gut schwäbisch gebruddelt und mehr oder weniger vehement Harniks Auswechslung gefordert wurde, auf der anderen Seite aber auch wieder kontraproduktiv, da die Jungs die volle Unterstützung brauchen und nicht noch zusätzliche Nervosität von außen aufs Feld hinein gebracht werden sollte. Da sollte sich der Fan in der Kurve und auf der Tribüne hinterfragen, wobei ich mich natürlich auch an die eigene Nase fasse. Ich pfeife zwar nie während des Spiels unsere eigenen Spieler aus, aber, beim einen oder anderen unfassbaren Fauxpas platzt es eben auch aus mir heraus. Thomas Hitzlsperger hat bei Sport im Dritten plausibel erklärt, wie er die Stimmung und teilweise auch Missstimmung auf der Haupttribüne erlebt hat und wie diese auf die Spieler wirkt. Auch Harnik gab hinterher zum Besten, dass er diese Unruhe von außen mitbekommen hat und sie ihm nicht unbedingt geholfen hat, er wirkte schon ein wenig enttäuscht über den eigenen Anhang, was ich ihm nicht einmal verdenke.
Der Spieler selbst wäre nach seiner vergebenen Hundertprozentigen am liebsten im Erdboden versunken. Dass er sich nur wenige Sekunden später dennoch schon wieder zu einer Sahneaktion aufschwingen konnte, fand ich dabei schon sehr bemerkenswert und zeugt von einer intakten Einstellung. Er erlief durch seine Schnelligkeit einen langen Ball von Gentner und kam vor dem Werder-Keeper Wolf an das Spielgerät, flankte punktgenau in die Mitte, wo unser Mittelstürmer Daniel Ginczek nur noch einzunicken brauchte. Harnik, zwischen Genie und Wahnsinn! Das sind die Aktionen, wo er uns hilft und für die Mannschaft so wertvoll sein kann. Knapp eine Viertelstunde später zeigte er dann wieder sein anderes Gesicht. Erst wegen Meckerns verwarnt worden, um dann nach einem leichten Ballverlust übermotiviert zu versuchen, die Kugel zurückzuerobern. Er kam zu spät und sah zu Recht die zweite gelbe Karte. Auch diese Aktion sinnbildlich für das Spiel Harniks und die Ungeduld des eigenen Anhangs. Nach Fehlpass Harniks ließen die Reaktionen aus dem Publikum nicht lange auf sich, so dass er reichlich ungestüm versuchte seinen Fehler wieder auszubügeln. Auch wenn man von einem Bundesligaspieler erwartet, Nebengeräusche ausblenden zu können, muss man es Martin Harnik zugestehen, dass er, nach dieser Berg- und Talfahrt voller Adrenalin, auf Teufel komm raus den Ball zurückerobern wollte, was in dieser Situation nahe des gegnerischen Strafraums absolut unnötig war.
Er flog also und gestand hinterher ein, nach dem 2:2 der Bremer den Tränen nahe gewesen zu sein. Diese zwei verlorenen Punkte hätte man zu einem Großteil ihm zugeschrieben, da er auf dem Papier der Mannschaft geschadet hatte, wo er doch nur alles für den gemeinsamen Erfolg tun wollte. Auch und gerade wegen seiner Direktheit mag ich Harnik, auch wenn er einen manchmal ganz schön zur Weißglut treiben kann. Er ist aber etwas, das uns sonst fast völlig abgeht, ein Typ nämlich!
Dass dies Alles heute kein großes Thema mehr ist, haben wir Serey Dié’s Dynamik in der Nachspielzeit zu verdanken. Er zog nach über 90 kraftraubenden Minuten noch einmal einen Sprint durchs Mittelfeld an, passte in die Gasse auf Daniel Ginczek, der, nach feiner Ballannahme auf Wolf zustürmte und im Stile eines Klassestürmers zum 3:2 vollendete. Ein Tor wie ein, Entschuldigung, Orgasmus, eine Befreiung sondergleichen. Danach ein Lärmpegel im Stadion, wie man ihn in letzter Zeit nur noch selten hatte, es brach so viel aus einem heraus, das sich in schier endlos schlechten, emotions- und erfolglosen Spielen aufgestaut hatte. Ein Klassetor, das sah richtig nach Spielkultur aus und macht Hoffnung für die kommenden Aufgaben. Wenngleich es nach wie vor zu einfach ist, Tore gegen uns zu erzielen, momentan sind wir wenigstens wieder in der Lage zurückschlagen zu können. Gut, dass wir die Gegentore aufgrund des Sieges nicht aufdröseln und allzu barsch kritisieren müssen, bei beiden sah die Abwehr und auch Sven Ulreich, der bei einem Eckball an den Fünfmeterraum auch mal rauskommen darf, nicht gut aus.
Gerade Daniel Ginczek scheint sich in der Endphase noch zu einem echten Faustpfand aufzuschwingen und es allen Zweiflern zu zeigen, weshalb man diesen schwer verletzten Jungen im Sommer geholt hat. Ich persönlich war immer von ihm überzeugt. Er ist einer, dessen Qualitäten mir schon bei einigen Besuchen zu seiner Zeit am Millerntor ins Auge gestochen sind und von dem ich weiß, dass er ein charakterlich einwandfreier, mitten im Leben stehender Junge ist. Typ Familienvater, die schon Otto Rehhagel in seinen Glanzzeiten am meisten schätzte. Für ihn freut es mich ganz besonders, dass er jetzt zu explodieren scheint. Zweiter Doppelpack in einem Heimspiel in Folge und, was noch viel wichtiger ist, seine Tore brachten zwei Heimsiege ein, so dass uns vor den nächsten Aufgaben nicht bange sein muss. Das Restprogramm ist nach wie vor machbar, vor allem, wenn wir das Neckarstadion für den Rest der Saison zur uneinnehmbaren Festung werden lassen. Die nächsten Heimgegner Freiburg, Mainz und HSV verbreiten nicht schon im Vorfeld Angst und Schrecken, so dass die Jungs mit breiter Brust in die Spiele gehen können und sie hoffentlich gewinnen werden. Wir sind schließlich der VfB.
Auch in Augsburg rechne ich mir durchaus etwas aus. Die Fuggerstädter schwächeln derzeit vor allem auswärts und haben jüngst sogar dem SC Paderborn den ersten Rückrundensieg ermöglicht. Zu Hause zeigen sie jedoch ein anderes Gesicht, höchst aggressiv und äußerst schwer zu bespielen. Dort wird um jeden Millimeter Boden gekämpft. Der VfB muss den Kampf annehmen und darf sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Von der Qualität her, ja, jetzt fange ich auch noch damit an, brauchen wir uns vor den Augsburgern sicherlich nicht zu verstecken. Sie haben jedoch das bessere Kollektiv, einer schuftet für den Anderen und sie sind gut organisiert. Wenn wir spielerisch an die guten Anfangsphasen der letzten Auswärtsspiele, bei hochkarätigeren Gegnern, anknüpfen und diese Linie über 90 Minuten schaffen beizubehalten, ist dort sogar ein Auswärtsdreier drin.
In den letzten Jahren gab es in Augsburg stets alkoholfreies Bier im Gästeblock, so dass ich annehme, dass es dieses Jahr nicht anders sein dürfte. Da wird das „Schwabenduell“ zum Derby hochstilisiert, welches es für uns überhaupt nicht ist. Daher strikte Fantrennung, alkoholfreies Bier und auch sonst nicht gerade ein freundlicher Umgang mit den „Gästen“. Diese ganzen Umstände inspirierten mich dazu, meine Karten direkt über den FCA zu bestellen. Haupttribüne, Reihe 1, ähnlich wie in Leverkusen, erwarte ich mir dabei eine gute Beinfreiheit und auf der Werbebande Platz um mein (Voll-)Bier abzustellen. Dazu kommt eine herausragend gute Perspektive, um unseren Fanblock abzulichten, was will man mehr.
Bevor hier Missverständnisse entstehen, natürlich halte ich es auch zwei Stunden lang ohne ein Bier aus, bei Heimspielen vor allem trinke ich eher selten ein Bier, allein schon deshalb weil mich die langen Schlangen in der Halbzeit abschrecken, aber, es geht mir hier ums Prinzip, um die Freiheit, die mir genommen wird, für mich zu entscheiden, ob ich ein Bier trinken möchte oder nicht.
Einfach wird es in Augsburg sicherlich nicht, zudem ist jetzt, auch das sage ich in vollem Ernst, leider Martin Harnik gesperrt. Auch wenn er zwischen Genie und Wahnsinn wandelt, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann, hat er schon oft eindrucksvoll bewiesen.
So geil sich dieser gestrige Sieg noch immer anfühlt, so wenig gewonnen ist bisher bei nüchterner Betrachtung der Tabellenlage. Wir haben im 14. Heimspiel den dritten Sieg errungen, was einer Erfolgsquote von knapp 21,5% entspricht. Um den Klassenerhalt zu schaffen, sind jedoch noch drei weitere Heimsiege aus den verbleibenden drei Heimspielen dringend notwendig, also eine 100%ige Erfolgsquote, die in Anbetracht der Statistik fast utopisch anmutet. Dennoch macht es Hoffnung, dass wir die letzten beiden Heimspiele mit jeweils drei geschossenen Toren siegreich gestalten konnten und dass wir endlich wieder einen Mittelstürmer haben, der weiß, wo das Tor steht. Vor einigen Wochen noch lehnte sich Daniel Ginczek, der heute seinen 24. Geburtstag feiert, Glückwunsch dazu, weit aus dem Fenster und versprach die zum Klassenerhalt notwendigen Tore noch beizusteuern. Es mag bei dieser vollmundigen Ankündigung eine Rolle gespielt haben, sich selbst in Position zu bringen und Stevens beeinflussen zu wollen, ihm (weiterhin) den Vorzug vor Vedad Ibisevic zu geben. Aber, es spricht auch für sein Selbstvertrauen und das zurückgekehrte Vertrauen in seinen Körper nach seiner schweren Kreuzbandverletzung. In den Spieltags-Nachbetrachtungen gestern hörte ich unter anderem, dass es der HSV einzig der Schwere der Verletzung Ginczeks zu verdanken hatte, letzte Saison überhaupt drin geblieben zu sein, denn, hätte Ginczek sich nicht verletzt und Tore zum Klassenerhalt des 1. FC Nürnberg in der letzten Saison beisteuern können, wäre die Bundesligauhr wohl schon im Vorjahr abmontiert worden. So könnte er es im zweiten Anlauf schaffen, den Dino dorthin zu schießen, worauf die Stellinger seit Jahren hin arbeiten, nämlich in die 2. Liga.
Dies möchte ich jetzt nicht als Häme verstanden wissen. Mir ist hier nur das Hemd näher als die Hose, sprich, es wäre mir vollkommen egal, wen es denn erwischt, die Hauptsache ist die, dass wir selbst dem Abstieg ein weiteres Mal von der Schippe springen.
Sollte dieser Fall eintreten und der HSV den verdienten Abstieg ernten, sollte dies von der VfB-Führung als allerletztes Warnsignal verstanden werden, dass es eben doch nicht immer gut geht.
Ich selbst bin auf den Abstieg vorbereitet und versuche ihn mir auch selbst seit geraumer Zeit schön zu reden. Fast ausnahmslos reizvolle Auswärtsspiele, die Zeichen stünden auf Aufbruch, ein „Weiter so“ würde es in der 2. Liga definitiv nicht geben. Vielleicht hätte man ja sogar ein glückliches Händchen bei der Kaderzusammenstellung, bekäme eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammen und wir dürften mal wieder konstant attraktive Spiele erleben und würden in der Tabelle oben mitspielen. Selbstredend wären die Auswärtsspiele die wahren Highlights, an ein Montag-Abend-Spiel im Dezember bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gegen den FSV Frankfurt vor etwas mehr als 10.000 Zuschauern möchte ich jetzt noch nicht denken.
Die große Angst, sollten wir es wieder „gerade so“ schaffen, ist doch die, dass es dann auch im nächsten Jahr genauso weiter gehen wird und es uns dann eben, wie möglicherweise jetzt den HSV, ein Jahr später erwischen würde. Dann doch lieber jetzt den Stecker ziehen als weiter so dahin zu siechen. Verstünde der Verein diese Saison jedoch als allerletzten Schuss vor den Bug und würde sich ab Abpfiff dieser Bundesligasaison neu erfinden und den Kader rigoros ausmisten und dabei tunlichst vor vermeintlichen Ikonen nicht Halt machen, sähe ich durchaus auch Chancen, den VfB ohne Abstieg rundzuerneuern. Dies müsste aber auf allen Ebenen geschehen, in Aufsichtsrat, Vorstand, Trainerstab und Mannschaft, wobei bzgl. des Trainerstabs weniger Huub Stevens anspreche als z. B. einen Torwarttrainer Andi Menger unter dessen Ägide sich Ulreich und Kirschbaum nicht weiter entwickelt haben, ein Bernd Leno verkauft wurde und der eine oder andere Hoffnungsträger bei der zweiten Mannschaft versauert. Einen Neubeginn mit Huub Stevens halte ich dagegen für denkbar, sollte eine ganz große Lösung wie beispielsweise die mit Thomas Tuchel nicht realisierbar sein. Stevens weiß, was zu tun sein würde und geht inzwischen auch mehr und mehr in der Aufgabe hier auf und identifiziert sich vor allem auch damit.
Aufgrund des finanziellen Fiaskos, das im Falle des Abstiegs droht, hoffe ich nach wie vor darauf, dass wir es noch schaffen und sehe die Chancen mittlerweile bei mindestens 50 Prozent, einfach weil das Selbstvertrauen zurückgekehrt ist, das Spiel, wie gegen Bremen gesehen, nach dem ersten Gegentor nicht quasi schon verloren ist und weil wir auf dem Papier ein machbares Restprogramm haben. Der Auftritt gegen Bremen machte Mut, auch, weil es über weite Strecken ein gutes Spiel vom VfB war und man den Sieg zum Schluss, mit zehn Mann, erzwungen hat. Ob Martin Harnik oder Serey Dié, der das erste Gegentor mit einem haarsträubenden Fehlpass einleitete, beide zeigten eine Reaktion und ließen sich nicht hängen. Auch das eine Charaktereigenschaft, die Mut macht für die restlichen Spiele, während des Spiels den Schalter umlegen und Fehler abhaken zu können.
Dass am Ende mehr als der Relegationsplatz herausspringen könnte ist derzeit unwahrscheinlich. Außer Hannover 96 punkten alle über dem Strich mehr oder weniger regelmäßig, so dass, Stand heute, von keinem der theoretisch noch gefährdeten Teams noch ein großer Einbruch zu erwarten ist und man demnach darauf hoffen muss, dass wenigstens Hannover weiterhin erfolglos seinem ersten Rückrundensieg hinterherjagt.
So müssen wir uns wohl oder übel mit der Relegation anfreunden, einer Entscheidung, die es nach meinem dafürhalten überhaupt nicht geben sollte. Es sind Spiele, in denen so ungeheuerlich viel Brisanz steckt, dass sie keinem den Beteiligten wirklichen Spaß bereiten. Auch hier stehen wieder, wie überall im sogenannten modernen Fußball, die kommerziellen Interessen über denen der Vereine, der Fans und auch über Sicherheitsaspekten.
Einen Vorgeschmack, was drohen könnte, bot vor einigen Jahren das Relegationsduell zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin, wo sich vor allem die Berliner negativ hervortaten. Es standen in den letzten Jahren aber noch weitaus brisantere Begegnungen für die Relegation im Raum: Ob St. Pauli-HSV, Düsseldorf-Köln, Nürnberg-Fürth oder aktuell VfB-KSC. Alles Duelle zwischen Fan-Lagern, die sich bis aufs Blut hassen und wo demzufolge das Schlimmste zu befürchten wäre, wenn es denn dazu käme. Wer die Vorkommnisse 2009 rund um das Wildparkstadion miterlebt hat und verfolgt, wie sich die gegenseitige Abneigung trotz unterschiedlicher Ligazugehörigkeit in den letzten Jahren immer weiter hochgeschaukelt hat, muss bei einem Relegationsspiel VfB-KSC als weitere Steigerung befürchten, dass erstmals Tote zu beklagen sein könnten. Da die Sicherheit vor allem im Wildpark kaum zu gewährleisten ist, erwägt Innenminister Gall im Falle eines Falles gar eine Verlegung des KSC-„Heimspiels“ an einen anderen Spielort.
So weit sind wir zum Glück noch nicht, noch sind weder wir 16. und auch der KSC ist noch nicht Dritter der 2. Liga. Es kommt wie es kommt, im schlimmsten Fall auch zu diesem Spiel. Dennoch sollte es die DFL in Erwägung ziehen, die Relegation wieder abzuschaffen. Wer am 34. Spieltag auf dem 16. Tabellenplatz der Bundesliga steht, hat es verdient abzusteigen, genauso wie der Dritte der 2. Liga den Aufstieg verdient hätte. Dass es der HSV in der letzten Saison mit kläglichen 27 Punkten geschafft hat, die Klasse zu erhalten, hat mit „verdientem Lohn“ so viel zu tun, wie der VfB derzeit mit der Champions League.
Dies ein kleiner Exkurs und allenfalls Zukunftsmusik. Der VfB tut gut daran, weiterhin von Spiel zu Spiel zu denken und Step by Step die nötigen Punkte einzufahren, wir werden sehen, was dabei herauskommt und wie verrückt die Ergebnisse der Konkurrenz ausfallen werden. Noch haben wir die Konstellation, dass die halbe Liga um die internationalen Plätze kämpft und die andere Hälfte gegen den Abstieg. Ein echtes Niemandsland der Tabelle gibt es noch nicht. Wir müssen aber darauf gefasst sein, dass gegen Ende der Saison Ergebnisse produziert werden, die man nicht für möglich halten würde, wenn es für die eine oder andere Mannschaft um nichts mehr geht. Daher nützt es auch nichts, auf Patzer der Konkurrenz zu hoffen, wir müssen unsere Punkte selber holen und damit auch die theoretischen Zweifel beseitigen. Noch hätten wir die Möglichkeit, die Saison mit 44 Punkten abzuschließen, was natürlich relativ unwahrscheinlich ist, diese würden aber hundertprozentig reichen, egal, was die Konkurrenz macht. Also, weiter positiv denken, es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass wir die letzten sieben Spiele gewännen. ;-)

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