19. Oktober 2016

Sadomasochismus à la VfB

Category: Frankys Blogs — Tags: , , , , , – Franky @ 10:46

Der Sadomasochist empfindet gemeinhin Lust und Freude, indem er anderen Schmerzen zufügt oder indem er sich selbst Schmerzen zufügen lässt.

Dem VfB-Fan, ob Allesfahrer oder „nur“ Dauerkarteninhaber und Heimspielbesucher, wird bereits seit Jahren ein Hang zum Sadomasochismus nachgesagt. Während bei anderen Vereinen vor allem Heimspiele reine Festspiele sind, sind unsere eher selten vergnügenssteuerpflichtig. Während anderswo die schönste Nebensache der Welt dazu dient, Freude zu haben und den Alltag zu vergessen, baut ein VfB-Fan bei den Spielen meist Aggressionen auf, wird in schlechte Stimmung versetzt und lässt sich das Wochenende versauen, so gut wie es nur geht.

Um diesen perversen Sadomasochismus in vollen Zügen auszuleben, braucht es natürlich auch die passende Mannschaft. Diese zu bauen, damit haben zunächst die Vereins-Oberen wie Staudt und Heldt begonnen, indem sie völlig überteuerte Altstars wie Bastürk und Ewerthon anschleppten und ein Ciprian Marica, den man mittels DVD-Studium als geeignet genug befand, zum teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte aufstieg.

Nach Heldt kam Bobic, seines Zeichens TV-Experte (oder auf Deutsch Dummschwätzer) beim DSF, der als Einzelhandelskaufmann geeignet genug erschien, Millionen von Euro möglichst verlustbringend einzusetzen, die wenigen verbliebenen Identifikationsfiguren der ersten Mannschaft durch Granaten wie Torun, Haggui, Abdellaoue und unzählige andere zu ersetzen und darüber hinaus unser großes Kapital im Nachwuchsbereich, das inzwischen in Leipzig für seine hochklassige Arbeit geadelt wird, zu vergraulen.

Wenn ich jetzt noch zwanzig weitere Leute in den Raum werfen würde, die für den Niedergang der letzten Jahre verantwortlich zeichnen, würde es hier den Rahmen sprengen, möchte ich doch über die Aktualität und den letzten Auftritt in Dresden etwas schreiben.

Jedenfalls gebührt allen Verantwortlichen der letzten zehn Jahre ein großer Dank und vor allem Respekt, dass sie dem sadomasochistisch veranlagten Publikum mittlerweile eine Mannschaft geschenkt hat, welches ähnliche Neigungen zu haben scheint.

Ein 4:0 gegen Fürth, Loblieder auf die Truppe, Hoffnung auf eine Serie, Freude über die an den Tag gelegte Spielkultur, Begeisterung über Wolfs Rudel. Ist doch alles scheiße! Nein, wir wollen leiden, wir müssen leiden, wir sind schließlich der VfB!

Auch die Mannschaft um Dominus Gentner kann mit Lobhudeleien offensichtlich wenig anfangen. Diese wurde zwar nach dem Abstieg auf vielen Positionen geändert, Problem dabei aber, die Guten, die Begehrlichkeiten weckten, sind weg, andere, die nicht untergekommen sind, zwangsläufig noch da.

So änderte sich der Charakter der Truppe noch immer nicht entscheidend, sind uns doch die Gentners, Kleins, Insúas und einige mehr erhalten geblieben. Das Problem dabei ist, dass sie kraft ihres Alters noch immer den Ton angeben und noch immer Führungspersönlichkeiten sein sollten, und damit einen Anspruch haben, dem sie nie gerecht geworden sind.

War das Spiel gegen Manchester City im Vorjahr der Anfang vom Ende und das 5:1 gegen Hoffenheim der letzte Bundesligasieg, bot sich nun die Gala gegen Fürth an, selbstzufrieden die Beine hochzulegen, sich gegenseitig die Eier zu graulen und dem Trugschluss zu erliegen, man hätte bereits etwas erreicht und es liefe von selbst.

Hannes Wolf, der eher der Kommunikator denn ein Schleifer sein soll, täte gut daran, schnell zu erkennen, mit welchen Charakteren er es zu tun hat. Die Sadomasochisten auf dem grünen Rasen fangen mit Streicheleinheiten offensichtlich nichts an, sie brauchen es auch nach einem 4:0 noch hart.

Dresden war mal wieder eine Demütigung der feinsten Art. Die Spieler lassen sich nahezu ohne Gegenwehr mit einem 5:0 aus dem Stadion schießen und halten es nach dem Spiel noch nicht einmal für nötig, sich bei den leidgeplagten Fans, die mitten in der Nacht aufbrechen mussten, um diese Schmach hautnah miterleben zu dürfen, für ihr Kommen und die Unterstützung zu bedanken.

Ausgerechnet Dominus Gentner, an dem das Spiel bei nur 44 Ballkontakten und gerade einmal vier erfolgreich absolvierten Zweikämpfen, komplett vorbei lief, hielt seine Schäfchen zurück, als sie sich, allen voran Kevin Großkreutz, auf den Weg zum Fanblock machen wollten.

Ein „guter“ Sadomasochist, der Gentner als Anführer eigentlich sein sollte, holt sich nach einer solchen „Leistung“ die verbalen Beschimpfungen aus dem Block als Sahnehäubchen doch gerne auch noch ab. Konsequenz sieht anders aus, denn auch die Fans, deren Lust nach den fünf Nackenschlägen auf dem Siedepunkt war, hätten es verdient gehabt, nach neunzig Minuten der Leiden ein Ventil zu erhalten, an dem ihr Frust ausgelassen werden kann. Elendiger Spielverderber!

Der VfB unterliegt dem Aufsteiger Dynamo Dresden also 0:5. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Vor fünf Monaten trennten die beiden Teams noch zwei Spielklassen und jetzt deklassieren die Sachsen den gefühlten Erstligisten VfB derart – höher hatte der VfB zuletzt vor über 30 Jahren verloren, damals 0:6 bei Werder Bremen.

Dieses Debakel zu erklären fällt einerseits schwer, andererseits ist es eben der VfB! So war als Reaktion auf dieses Debakel im Netz hauptsächlich zu lesen, „endlich habe ich meinen alten VfB wieder“, „schade, dass die Mitgliederversammlung nicht erst diesen Sonntag war“ oder auch „war Fürth das diesjährige Manchester City?“.

Möchte der Verein mittelfristig wegkommen von seinen sadomasochistischen Spielchen und die Fans langsam wieder an lustvollere Auftritte gewöhnen, sollten jetzt schon die Alarmglocken schrillen. Ein 0:5 in Dresden ist zwar genauso wenig ein Maßstab wie das 4:0 gegen Fürth und doch legte es schonungslos offen, wie fragil das Gebilde nach wie vor ist.

Wenn es läuft, glänzen auch die vermeintlichen Führungsspieler, wenn es jedoch nicht läuft und die vielen jungen Spieler Führung und jemanden, der das Spiel ordnet, brauchen würden, tauchen sie mit unter.

Hatte Kapitän Gentner vor ein paar Tagen noch großspurig verlauten lassen, der VfB sei endgültig in der 2. Liga angekommen, zeigte es sich am Samstag, dass dem eben nicht so ist.

„Leider“ konnte ich selbst nicht nach Dresden fahren, weil ich durch eine Hochzeit verhindert war. Nach diesem Ergebnis sagen mir zwar jetzt viele, „sei froh, dass Du nicht dort warst“. Aber, das bin ich mitnichten. Ein Auswärtsspiel ist schließlich viel mehr als das bloße Spiel.

Es ist die Fahrt, die Stimmung im Bus, die Atmosphäre rund ums und im Stadion, die Fangesänge, das Stadionbier, die Stadionwurst, der Geruch es Rasens, kurz, Lebensgefühl und Leidenschaft. Darüber hinaus ist es mit der Terminierung ausgerechnet auf diesen Samstag extrem dumm gelaufen und raubt mir die vielleicht einmalige Chance auf einen Zweitliga-34er.

Da es bereits in der letzten Saison stets Klatschen hagelte, als ich nicht dabei war, könnte ich aber auch abergläubisch daher kommen, und dies als wahren Grund für die Niederlage heranziehen. Im Vorjahr verpasste ich lediglich das 0:4 in München wegen Krankheit, das 0:4 in Mönchengladbach, weil es unter der Woche war und ich nicht frei nehmen konnte, sowie das 2:6 in Bremen wegen des Boykotts der Fanszene.

Ein ungewohntes Gefühl jedenfalls war es schon am Samstag, als sich gefühlt meine komplette Facebook-Freundesliste auf dem Weg in die ehemalige DDR befand und ich mich langsam in Schale schmiss und auf die Hochzeit vorbereitete.

„Anpfiff“ in der Kirche war um 13.30 Uhr und daher auch noch „super“ getimt das Ganze. Da das Kribbeln am Spieltag naturgemäß da war und uns das Vorgeplänkel in der Kirche weniger aufregend erschien als das Spiel, entschlossen wir uns, zunächst auf „ein“ Bier in die Kneipe gegenüber einzukehren und Gefahr zu laufen, etwas verspätet im Gotteshaus einzulaufen.

Dort sahen wir einen VfB, der zunächst einmal noch akzeptabel im Spiel war und auch die ersten beiden Großchancen durch Gentner und Mané kreierte. Mit zunehmender Spieldauer aber nahm das Unheil seinen Lauf. Die Mannschaftsteile vom VfB standen, ganz anders als noch gegen Fürth, viel zu weit auseinander und ließen sich ein ums andere Mal durch Spielverlagerungen der Dresdner in Verlegenheit bringen. Die Dynamos legten die erwartet harte Gangart an den Tag, der die Diven vom Neckar mit zunehmender Spieldauer immer weniger entgegen zu setzen hatten. Der VfB verteidigte, fast wie zu Zorniger-Zeiten, extrem hoch und zwang Dresden dadurch zu einigen überhasteten Abspielen und Ballverlusten. Doch, ebenfalls wie zu Zorniger-Zeiten, traf man vorne das Tor nicht und ließ sich hinten zu einfach überrumpeln.

Das 1:0 fiel noch recht überraschend. Klein lag bei der Entstehung des Treffers zunächst nach einem vermeintlichen Foul am Boden, doch die Dresdner spielten weiter. Die VfBler waren dabei noch ob dieser vermeintlichen Unart erbost und reklamierten, anstatt sich zu sortieren und sich auf den Dresdner Angriff zu konzentrieren.

Dadurch war Kleins Abwehrseite verwaist, was die Dresdner zum Flankenlauf ausnutzten und Kutschke in der Mitte nur noch einzunicken brauchte. Dass die Dresdner den Ball nicht ins Aus beförderten und weiter spielten war völlig legitim und auch in meinem Sinne. Einzig dem Schiedsrichter obliegt es, das Spiel zu unterbrechen, was ich für richtig halte, da in 99,9% der Fälle das Liegenbleiben als taktisches Mittel genutzt wird und die meisten, sobald das Spiel unterbrochen ist, wieder putzmunter aufstehen. Dass der VfB zwischenzeitlich selbst den Ball hatte und diesen ebenfalls nicht ins Aus spielte, ist dabei aus der Sicht derer, die dies als Alibi sehen wollen, nicht der Rede wert.

Ein Rückstand kann passieren, ein Rückstand sollte, erst recht in dieser 2. Liga, kein Beinbruch sein. Noch waren gut fünfzig Minuten Zeit, auf diesen Rückschlag entsprechend zu reagieren.
Dass der VfB danach aber völlig kopflos agierte, ist mir noch heute unbegreiflich. Gerade einmal vier Minuten später führte Langerak einen Abstoß riskant und kurz aus und überraschte damit Zimmermann. Der Ball gelangte dadurch schnell zu „Lumpi“ Lambertz, der frei vor Langerak auftauchte und die Nerven behielt. Dieser Doppelschlag saß!

Ehe man sich versah, stand es 3:0, drei Gegentore in sechs Minuten. Unfassbar, desaströs und vor allem blamabel, wie sich der VfB präsentierte. Wir waren ebenfalls fürs erste bedient und gingen in die Kirche. In erster Linie um unseren Freunden die Ehre zu erweisen und in zweiter um eine Kerze für eine bessere zweite Halbzeit anzuzünden.

Hat natürlich alles nichts genutzt, beim anschließenden Stehempfang bekamen wir dann binnen kürzester Zeit das 4:0 und das 5:0 vermeldet, so dass ich in diesem Moment tatsächlich erst einmal froh war, nicht noch die elendige, lange Rückfahrt vor mir zu haben.

Auch wenn man von den Mannschaften der letzten Jahre schon so manche Qual erleiden musste, dieses 5:0 beim Aufsteiger hatte noch einmal
eine andere Dimension. Schlimmer geht immer, vor allem beim VfB! Der VfB kassierte seine höchste Zweitligapleite aller Zeiten, während Dresden seinen höchsten Zweitligasieg aller Zeiten feierte. Jaaaaaa, der VfB!

Binnen zwei Wochen, nur durch die Länderspielpause unterbrochen, zwei so verschiedene Gesichter der Mannschaft? Was war passiert? An der Rückkehr von Florian Klein in die Startelf allein kann es ja nicht gelegen haben.

Es trat mal wieder das alte VfB-Phänomen zutage. Zu viel Lob tut der Truppe nicht gut, sie braucht konstanten militärischen Drill, nicht umsonst wünschte ich mir in den letzten Jahren schon öfter Felix Magath zurück. Sein Credo, „Qualität kommt von Qual“, wäre genau das, was diese Mannschaft durchweg benötigt.

Lange Leine, freie Tage, wie sie Kramny an Ostern gewährte und die wohl ein entscheidender Mosaikstein auf dem Weg zum Abstieg waren, Pustekuchen. Disziplin, Ordnung, Diktatur ist das einzige, was diese Truppe versteht, nicht umsonst hieß der letzte einigermaßen erfolgreiche VfB-Coach Huub Stevens.

Das muss das Team um Hannes Wolf verinnerlichen. Neue Trainingsmethoden, kommunikativer Führungsstil, Überzeugungsarbeit, alles schön und gut, jedoch nur dann, wenn man sie am Ende des Tages hart rangenommen und sie vom hohen Ross heruntergeholt hat.

Dem Dresdner Wille und Kampfgeist hatte der verweichlichte Haufen, der am Samstag auf dem Platz stand, rein überhaupt nichts entgegen zu setzen.

Wo war der von vielen immer vehement geforderte Alexandru Maxim? Wo ist dieser Edeltechniker, wenn es körperlich zur Sache geht und mit Schönspielerei kein Blumentopf zu gewinnen ist? Wo war unser Kapitän, der, wie wir seit Sonntag vergangener Woche wissen, Vorbild unseres neuen Präsidenten ist? Sollte sich Dietrich Gentners Eigenschaften zu Eigen machen wollen, dann erst recht gute Nacht, VfB und Dietrich raus!

Von der zweiten Halbzeit bekam ich dann nichts mehr mit, las nur in den Berichten, dass kein Aufbäumen erkennbar gewesen sei und man keinen ernsthaften Torschuss mehr abgegeben hätte. So hat Dresden auch in dieser Höhe hochverdient gewonnen, was einem Offenbarungseid für einen Aufstiegsfavoriten gleich kommt.

Christian Gentner hat es unter der Woche in einem Interview, als er Cheftrainer Wolf in höchsten Tönen lobte, gesagt: Bei dem, was das Trainerteam vom Team verlangt, wird dem Kopf einiges abverlangt. Da ich den Unseren schon seit längerem eben jene geistigen Fähigkeiten abspreche, ist es nicht verwunderlich, dass der VfB so konfus agierte und nach dem Rückstand auf die veränderte Ausgangslage keine Antwort mehr parat hatte.

Da rächt es sich einfach einmal mehr, dass Hannes Wolf keine Saisonvorbereitung zur Verfügung hatte und seine Vorstellungen den Jungs während des Spielbetriebs eintrichtern muss. Auch für ihn ist es ein schmaler Grat, die Aufgabe hochmotiviert anzugehen und von Woche zu Woche mehr von seiner Handschrift zu sehen, und dem, die Truppe damit nicht zu überfordern.

Gegen die angeschlagenen Münchner Löwen muss nun auf Teufel komm raus ein Sieg her. Wenn ich von angeschlagenen Löwen schreibe, beschleicht mich schon beim Schreiben ein flaues Gefühl in der Magengegend, haben wir es doch offensichtlich auch in der 2. Liga mit dem Phänomen zu tun, der perfekteste Aufbaugegner zu sein, den sich eine kriselnde Mannschaft wünschen kann. Bei einem „normalen“ Verein, würde man jetzt den Charaktertest ausrufen, doch, was ich vom Charakter der Truppe halte, siehe oben.

Bemerkenswert ist es ja, wie ruhig Jan Schindelmeiser und Hannes Wolf nach außen blieben, wenngleich auch sie betonten, dass sich ein solches Spiel NIEMALS wiederholen dürfe. Intern hat es hoffentlich heftiger gekracht, so dass die Jungs wenigstens am eigenen Leib noch zu spüren bekamen, was sie in Dresden angerichtet haben.

Sollte ihnen der erfolgte Einlauf zu soft ausgefallen sein, möchte ich mir nicht ausmalen, was sie gegen die Löwen noch im Köcher haben werden, um danach endlich mit der Peitsche in Berührung zu kommen.
Gegen schwache Fürther war nicht alles rosarot, genauso wenig wie jetzt ein Grund für totales Schwarzmalen geboten ist. Beängstigend war lediglich die Art und Weise, wie man sich von einem minderbemittelten Gegner den Schneid abkaufen und sich schließlich wehrlos aus dem Stadion schießen ließ.

Nüchtern betrachtet war es „nur“ eine Niederlage einer im Umbruch befindlichen Mannschaft. Dass auch Rückschläge zu einem Umbruch gehören, weiß man. Wenn dieser, zumindest was das Ausmaß betrifft, einmalig bleiben sollte, war er auch kein Beinbruch.

Bedenkliche Spuren würde diese Blamage lediglich hinterlassen haben, würde bereits jetzt das Vertrauen in den Plan des Trainers bröckeln, was unter Zorniger in der letzten Saison recht früh der Fall war. Gerade auch deshalb ist es immens wichtig, dass diese Niederlage ein einmaliger Ausrutscher war und die Jungs gemerkt haben, dass es nur funktioniert wenn ein jeder zu einhundert Prozent konzentriert und bei der Sache ist und nichts und niemanden in dieser 2. Liga auf die leichte Schulter nimmt. Daher ist es am Freitag elementar wichtig, dass man sich gegen die 60er anders präsentiert und vor allem nicht so kopflos agiert wie in Dresden.

Auch dieses Spiel beginnt bei null. In den Köpfen der Spieler darf das Debakel von Dresden keine Rolle mehr spielen, sie müssen unbelastet und nicht übermotiviert herangehen, und geduldig auf ihre Chancen warten. Dann bin ich mir sicher, dass es einen Heimsieg geben und Selbstvertrauen fürs Derby in einer Woche getankt werden kann.

Mit einem Sieg wäre man auch tabellarisch wieder in der Spur, geht es doch, mit Ausnahme von Spitzenreiter Eintracht Braunschweig, an der Tabellenspitze sehr eng zu. Aber, Fakt ist auch, dass die direkten Aufsteiger in den letzten Jahren im Schnitt nicht mehr als sechs Saisonniederlagen zu verzeichnen hatten, wir haben schon derer drei auf unserem Konto.

Daher wäre es wünschenswert, wenn das Team von nun an ein anderes Gesicht und vor allem Konstanz an den Tag legen würde. Auch der sadomasochistischste Fan hätte wohl nichts dagegen einzuwenden, wenn die schier endlose Zeit der Qualen, Demütigungen, Selbstzerfleischungen und Blamagen endlich einmal ein Ende finden würde.

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