14. März 2010

2:2 verloren!

Da wir uns Ende des vergangenen Jahres mit den Lidl-Bahntickets eingedeckt hatten, war es natürlich eine willkommene Gelegenheit zum Samstag-15.30 Uhr-Spiel nach Bremen zu fahren. Die Zugverbindungen sind gut und man hat mit diesen Tickets keine Zugbindung, so dass man flexibel auf Verspätungen reagieren kann, was sich vor allem auf der Rückfahrt als gute Sache erweisen sollte. Um 7.27 Uhr ging es in Stuttgart planmäßig los. Zunächst nahmen wir den ICE Richtung Hamburg-Altona. Erst schafften wir uns mit den mitgebrachten Fleischküchle eine gute Grundlage und klopften einen Skat. Recht bald allerdings kam der Durst auf, so dass wir in den Bistro-Wagen weiter zogen und auf den Tag anstießen. Im Zug fuhren etliche VfB-Fans mit, so dass auch schon früh die ersten Lieder angestimmt wurden.

In Hannover dann stiegen wir um in den Intercity nach Bremen. Dieser hatte einge Minuten Verspätung, so dass genügend Zeit vorhanden war, ein paar Erinnerungsfotos zu schießen.

Schließlich kam er dann doch der Zug und wir nahmen die letzte Etappe unserer langen Anfahrt in Angriff: die etwa einstündige Fahrt in die Stadt der Stadtmusikanten. Auch dieser Zug war natürlich zu einem großen Teil in VfB-Hand.

In Bremen angekommen, wägten wir kurz ab, ob es sich noch lohnt, in die Innenstadt zu gehen oder ob wir schon Richtung Stadion ziehen sollen. Für letzteres entschieden wir uns dann. Carle und ich checkten erst einmal ab, wie wir fahren können, so dass wir zwar in Stadionnähe sind, aber dennoch noch etwas trinken und vielleicht auch essen gehen können.

Da ich kurz vor unserer Ausstiegshaltestelle ein Franziskaner-Schild erspähte, schauten wir uns diesen Laden mal aus der Nähe an. Die Wirtschaft war mehr eine Trinkhalle, lud aber weniger zum essen ein, so dass wir es beim Trinken beließen. Wir waren die einzigen Schwaben in der Kneipe, was aber für die Eingeborenen kein Problem war, wir wurden nett im grün-weißen Kreis aufgenommen und fanden auch gleich einen netten Menschen, der ein Gruppenbild von uns Vieren machte.

Wenig später gingen wir dann weiter zum Stadion, welches sich ja, wie unser heimisches Neckarstadion, im Umbau befindet. Aus diesem Grund bekam der VfB im Gästebereich auch nur Sitzplatzkarten, diese allerdings zum humanen Preis von Stehplätzen für 16 Euro.

Vor dem Stadion trafen wir auch gleich einige Bekannte, u. a. auch unseren Fanbeauftragten Peter Reichert. Noch eine kurze Stärkung mit Stadionwurst und Bier und schon ging es hinein ins Weserstadion. Das Wetter war ganz ok an diesem Samstag, zwar kalt mit leichtem Wind, aber sonnig und trocken. Wenn man bedenkt, dass ein, zwei Tage zuvor an gleicher Stelle noch ein heftiger Wintereinbruch mit 10 Zentimeter Neuschnee Einzug erhalten hat, konnte man da nicht meckern.

Im Stadion herrschte eine tolle Atmosphäre, erstmals natürlich als das Werder-Vereinslied “Lebenslang Grün-Weiß” ertönte. Aber auch die gut 1.500 Schwaben machten ordentlich Lärm und bewiesen einmal mehr, dass der Auswärtssupport zum besten gehört, was die Bundesliga zu bieten hat.

Das Wetter wie gesagt schön, der Platz leider nicht. Bremen hatte geplant, in der Woche zuvor den Rasen zu erneuern, die Rechnung aber ohne die Wettergötter gemacht. Diese ließen den Tausch des Geläufs nicht zu, so dass wir es hier mit einem Rübenacker zu tun bekamen, auf dem der lange und harte Winter sichtbare Wunden hinterlassen hat. Der VfB spielte mit der gleichen Aufstellung wie beim 2:1 gegen Frankfurt. Gross ist ja ein Verfechter von “Never change a winning team”. Dies ist ein Erfolgsrezept des schweizer Trainers. Er hat gleich zu Beginn seiner Tätigkeit beim VfB erkannt, wie verunsichert das Team unter Babbel war, ob der ständigen Wechsel und dass der Mannschaft vor allem eines wiedergeben muß: Stabilität. Diese hatte der VfB in den zurückliegenden Monaten in beeindruckender Manier wieder erlangt. Leider war unter der Woche das Länderspiel gegen Argentinien, so dass ein normaler Trainingsbetrieb nicht möglich war. Ursprünglich wollte ich auch zu dem Länderspiel fahren, verkaufte aber meine Karten kurzfristig mit reichlich Verlust, und das aus mehreren Gründen. Zum einen hatte ich 10 Tage vor dem Spiel noch immer meinen Urlaub nicht genehmigt bekommen, dann stehen ja weitere Ausflüge wie Schalke, Barcelona und auch Berlin an, so dass der Verzicht dennoch eine Geldersparnis einbrachte. Der Hauptgrund aber war, dass mich das Führungsteam der Nationalmannschaft mittlerweile gehörig nervt. Die geplatzten Vertragsverhandlungen, bei denen sicher  beide Parteien ihren Anteil haben. Dass Herr Löw sich in unsere Vereinspolitik eingemischt hatte, indem er Thomas Hitzlsperger zum Wechsel fast schon genötigt hat. Ich bin mir sicher, hätte er seine Klappe gehalten, und ihn ermutigt, beim VfB um seine Chance zu kämpfen, wäre Hitz noch hier und hätte sich das Kapitel Lazio Rom ersparen können.

Ebenfalls nervt mich, dass in der Nationalmannschaft nur noch derjenige Chancen hat, der kuscht oder sich irgendwann einmal Verdienste erworben hat und somit das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt wurde.

Ich war lange von der Arbeit von Löw und seinem Team überzeugt, auch weil man die Nationalmannschaft wieder anschauen konnte im Gegensatz zu dem, was unter Völler oder Ribbeck dargeboten wurde. Jetzt allerdings haben sich die Herren ein Imperium aufgebaut, und watschen jeden ab, der dort einbrechen will bzw. Kritik äußert. Dies hat Züge einer Löw’schen Diktatur. Dass die Verhandlungen auf Eis gelegt sind und erst nach der WM weitergeführt werden sollen, halte ich für äußerst schädlich in Bezug auf eine ordentliche WM-Vorbereitung und sich für mich eher ein Indiz, dass schon feststeht, dass die Zusammenarbeit nicht fortgeführt wird.

Bei dem Test gegen Argentinien waren Tasci von Beginn an, sowie Cacau und Khedira als Einwechselspieler im Einsatz. Leider endete bei diesem undankbaren Einsatz Cacaus großartige Serie mit 7 Toren in 3 Spielen. Er brachte zwar frischen Wind, blieb aber erfolglos.

Jetzt aber hinein ins Spiel, welches sehr verhalten begann. Beide Teams tasteten sich erst einmal ab und beschnupperten sich. Gleich der erste konstruktive Angriff nach 15 Minuten brachte die Führung für den VfB, Hleb setzte sich auf links durch, paßte in die Mitte zu Pogrebnjak und der ließ Wiese keine Chance. Der Jubel im VfB-Block war natürlich riesig.

Danach kam Werder besser ins Spiel und hatte durch Naldo eine richtige gute Freistoßchance, die Lehmann klasse entschärfte.

Dann erzielte Tim Borowski ein Tor, das aber zurecht wegen abseits nicht anerkannt wurde. Pizarro fand aus 5 Metern in Lehmann seinen Meister. Der VfB geriet zwar unter Druck, was in Bremen ja nicht außergewöhnlich ist, schaffte es aber auch immer wieder klug zu kontern und Werders Defensive von einer in die andere Verlegenheit zu bringen. So muß Cacau das 0:2 erzielen, als er frei vor Wiese auftauchte. Danach erzielte Pizarro noch ein Abseitstor, das ebenfalls zu Recht keine Anerkennung fand. In der 42. Minute aber war es soweit. Nach einer schönen Kombination über Pogrebnjak, dem besten Spieler auf dem Platz, der auf Gebhart verlängerte, dessen butterweiche Flanke den Kopf von Khedira fand und dieser Tim Wiese keine Chance ließ. 0:2 in Bremen, wie geil ist das denn? Setzt der VfB seine Aufholjagd in Richtung der Europacup-Plätze weiter fort? Es war die Chance, den Abstand auf Bremen auf ein Pünktchen zu verkürzen.

Nach der Pause deutete zunächst auch wenig daraufhin, dass hier noch etwas schief gehen könnte. Der VfB hatte weitere Chancen durch Hleb und Cacau, die aber leider nicht entschlossen genug waren. Dazu kam auch der Platz, der manche Bälle übel verspringen ließ. Diesem fiel auch Lehmann zum Opfer, der in der 75. Minute einen an sich harmlosen Schuß vom eingewechselten Almeida zum Anschluß passieren lassen mußte. Urplötzlich war Werder im Spiel und kam nach einem von Celozzi an Marin verursachten Foulelfmeter durch Frings sogar noch zum Ausgleich. Danach wollte Bremen sogar noch mehr, doch der VfB ließ nichts mehr anbrennen. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden in Bremen zufrieden gewesen, nach diesem Spielverlauf allerdings nicht. Dies kam eher einer gefühlten Niederlage gleich, da bis eine Viertelstunde vor Schluß nichts auf eine Bremer Aufholjagd hindeutete. Dass die Bremer Offensive mit Özil, Marin, Pizarro und Almeida jederzeit in der Lage ist, eine Abwehr in Verlegenheit zu bringen, ist ja bekannt, dennoch hätte der VfB bei besserer Chancenverwertung den Sack zumachen müssen. So war es allenfalls noch ein Achtungserfolg und der ein vielversprechender Auftakt der schweren Auswärtsspiele in Bremen, Schalke, Barcelona und München.

Die Mannschaft wurde dennoch freundlich verabschiedet, auch unseren Spielern war die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben. So blieb uns nichts anderes übrig, als zu versuchen, das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen. Nämlich dass es unsere Mannschaft mittlerweile schafft, eine so spielstarke Truppe wie Werder, fast vollständig aus dem Spiel zu nehmen. Das klappt, weil die Mannschaft mittlerweile wieder durch eine immens hohe Laufbereitschaft glänzt und mehr und mehr wieder eine Handschrift zu erkennen ist. Die letzten Monate wecken in mir große Hoffnungen, dass die nächste Saison mal wieder von Beginn an mit dem VfB zu rechnen sein könnte. Jetzt noch einen internationalen Startplatz zu erreichen, halte ich für fast aussichtslos, da die anderen Mannschaften sich auch keine Blöße geben. Dafür haben wir einfach in der Vorrunde zu viel an Boden verloren. Wie schon mehrfach von mir betont: eine Saison ohne Dreifachbelastung kann auch die große Chance sein, wieder richtig vorne mitzumischen und darauf sollten wir uns freuen.

Das Remis war also weder Fisch noch Fleisch für uns und so traten wir unmittelbar nach Spielende doch etwas enttäuscht die Heimreise an. Die Rückfahrt zum Hauptbahnhof ging flotter als erwartet, so dass wir zunächst den Zug um 18.09 Uhr erreichten, mit dem wir doch tatsächlich noch zu einer Zeit ankommen würden, zu der in Stuttgart noch S-Bahnen verkehren. Doch, wie eingangs erwähnt, erwies sich das Lidl-Ticket ohne Zugbindung als Glücksfall. In Hannover erreichten wir zwar den Anschluß, den ICE nach München. Geplant war, in Würzburg umzusteigen und den Regionalexpress nach Stuttgart zu nehmen. Doch als der ICE Minute um Minute an Verspätung dazu packte, war es uns zu riskant, womöglich in Würzburg unseren Zug zu verpassen. Also stiegen wir in Kassel aus, weil wir wußten, dass hier mindestens noch ein Zug nach Stuttgart vorbei kommen würde. Vorher kam allerdings ein ICE Richtung Basel über Mannheim. Dort stiegen wir ein und erwägten kurz, über Karlsruh zu fahren, wo auch Anschluß zu einem Regionalexpress nach Stuttgart bestehen sollte. Als auch dieser ICE einige Minuten Verspätung hatten, verwarfen wir auch den Gedanken wieder, und nahmen die sichere Variante, stiegen in Mannheim aus und warteten auf den Zug, der 0.44 Uhr in Stuttgart einfuhr und mit dem wir eben aufs Taxi angewiesen waren. Aber: Hauptsache noch heimgekommen. Alles in allem war es ein schöner Tag mit einem aufregenden Spiel, aber natürlich anstrengend. Zug fahren ist ja schon nett, im Bistro vergeht die Zeit auch wie im Flug. Und, im Gegensatz zu früheren Jahren scheint die Bahn auch eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle entdeckt zu haben: Ging früher schon mal nach 2 Stunden das Bier aus oder war es lauwarm, scheinen die Bestände mittlerweile fast unerschöpflich zu sein und das noch gekühlt. Doch fast 1.300 km an einem Tag sind dennoch heftig, das nächste Mal werden wir wohl wieder an der Weser übernachten.

Die nächsten Berichte folgen von Schalke und von Barcelona.

Bis dahin, viele Grüße

Franky

VN:F [1.9.7_1111]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.7_1111]
Rating: 0 (from 0 votes)
1. Januar 2010

Der VfB Stuttgart im März 2009

März

1.3.2009

Derbysieg in Karlsruh

Elson mit seinem Premieren-Tor in der Fußball-Bundesliga und Sami Khedira haben den VfB Stuttgart auf Europapokal-Kurs gehalten und den Karlsruher SC in noch größere Abstiegsnot gebracht. Nach dem Treffer des Brasilianers in der 50. Minute stellte Khedira (88.) im brisanten baden-württembergischen Derby den Stuttgarter 2:0 (0:0)-Sieg sicher.

Vor 29.252 Zuschauern im ausverkauften Karlsruher Wildpark-Stadion blieb Markus Babbel am Sonntag auch im achten Bundesliga-Spiel als VfB-Teamchef ungeschlagen. Mit 36 Punkten behielt Stuttgart als Tabellensiebter Tuchfühlung zu den UEFA-Cup-Plätzen, der KSC bleibt mit 17 Zählern auf Rang 17.

Das brisante Duell hatte mit 15 Minuten Verzögerung begonnen, weil mehrere hundert Chaoten vor dem Wildparkstadion dem VFB- Mannschaftsbus die Zufahrt versperrt hatten und von berittenen Polizisten zurückgedrängt werden mussten. Die Randalierer brüllten daraufhin Schmähparolen gegen den VfB und warfen Feuerwerkskörper. Erst auf Umwegen erreichte der Bus einen anderen Stadioneingang. Bei dem badisch-schwäbischen Derby waren insgesamt mehr als 1000 Sicherheitskräfte im Einsatz.

Wir machten uns relativ früh auf zu dem 17.00 Uhr-Spiel am Sonntag und waren schon gegen 13 Uhr beim Wildpark angekommen. Um den Repressalien zu entkommen, die einen in Baden erwarten, wenn man mit dem Bus oder der Bahn anreist, fuhren wir mit dem Auto und stellten es in der Nähe des Stadions bei einer Sportgaststätte ab, wo wir auch was gegessen haben. Um diese Zeit ging es dort noch, sich unbehelligt in VfB-Outfit zu bewegen, der große Mob war noch nicht da. Wir machten uns dann auch relativ früh auf den Weg zum Stadion, da wir mit strengen Sicherheitskontrollen zu rechnen hatten. Diese Befürchtung erwies sich aber Gott sei Dank als falsch. Der Einlass verlief überraschend schnell. Wir hatten glücklicherweise Haupttribüne Seite Karten beim VfB gekauft, die Kontrollen zum Fanblock müssen ja eine Katastrophe gewesen sein. Nicht nur schleppend langsam, auch Pöbeleien seitens der Ordner gegen VfB-Fans sollen vorgekommen sein. Schon der Transport vom Bahnhof Durlach zum Stadion spottete jeder Beschreibung. Die dort angekommenen Fans wurden einzeln abgefertigt und in die Busse, die nicht ausreichend vorhanden waren, “verteilt”. Jeweils begleitet von Polizisten in voller Kampfmontur. 150 VfB-Fans wurden in Vorbeugehaft genommen. Eine Maßnahme, die in einem Rechtstaat hoffentlich keine Schule macht. So hatte das Derby schon vor dem Spiel für viele einen bitteren Beigeschmack. Da ich ähnliche Erfahrungen in früheren Jahren auch gemacht hatte, reise ich mittlerweile am liebsten individuell an und besorge mir, wenn möglich, Karten in besseren Kategorien. So funktioniert der Einlass ins Stadion oft schnell und problemlos, vor allem, wenn zum Fanblock ein anderer Eingang führt. Klar zahle ich dafür oft sprichwörtlich einen hohen Preis, das ist es mir aber wert.

In Karlsruh war ich erstmals, fast seit ich denken kann, so gut wie in zivil unterwegs. Mein Trikot hatte ich zwar an, jedoch keine Mütze, kein Schal oder sonst etwas. Das Trikot konnte ich nach dem Spiel, als es dann sowieso kühler wurde, unter meiner geschlossenen Lederjacke verstecken und das war auch gut so. Als wir nach dem Feiern der Mannschaft das Stadion verließen, waren vor dem Stadion fast bürgerkriegsähnliche Zustände. Ich hab eigentlich noch nie so ein gewaltbereites Potenzial gesehen, wie dort vor dem Stadion, das waren fast ausschließlich Kxx-Sympathisanten, schätzungsweise dürften es rund 1.000 Idioten gewesen sein. Es waren so gut wie keine VfB-Fans zu sehen. Die Karlsruher, unterstützt wohl noch von Straßburger und Hertha-Hools, schossen Feuerwerkskörper durch die Menge, wollten den VfB-Busparkplatz einkesseln und machten den Eindruck, auf alles losgehen zu wollen, was sich bewegte. Ich denke, dass sie sich Richtung VfB-Block vorkämpfen wollten. Zwischendrin dann immer wieder rennende Polizisten in Turtles-Kampfmontur. Wir bewegten uns, da wir ja als VfB-Fans auf den ersten Blick nicht zu erkennen waren, einigermaßen unbehelligt Meter für Meter Richtung dem Waldweg zum Parkplatz und paßten eben auf, von dem Mob, oder Polizisten, zu Fuß oder beritten, nicht umgerannt zu werden und von keinem Geschoss getroffen zu werden. So endete für uns der Tag glimpflich und auf der Autobahn nach Stuttgart konnten wir uns dann wieder richtig über den Sieg freuen. Spätestens nach diesen Vorkommnissen wünschte ich mir kaum etwas sehnlicher, als dass die absteigen und eine Klasse tiefer wieder zur Besinnung kommen können, was ja dann auch eintraf. :-)

P1160333

P1160352

Haben die noch nicht mitbekommen, dass Veh nicht mehr unser Trainer ist. :-)

P1160361

P1160391

P1160475

P1160478

P1160522

P1160538

P1160550

P1160586

P1160598

P1160603

5.3.2009

Stolz bleibt bis 2012

Der VfB Stuttgart und Torhüter Alexander Stolz haben sich auf eine Verlängerung seines bis Saisonende datierten Vertrages verständigt. Der 25-Jährige hat einen bis zum 30. Juni 2012 gültigen Kontrakt unterzeichnet und wird damit auch in Zukunft für den VfB spielen. Stolz kam im Sommer 2005 nach Stuttgart und war in der Spielzeit 2006/07 an den damaligen Regionalligisten TSG Hoffenheim ausgeliehen. Über den VfB II schaffte er hernach den Sprung ins Profiteam, wo er aktuell die Nummer zwei hinter Jens Lehmann ist. In der laufenden Saison kam Alexander Stolz bislang lediglich in den zwei UI-Cup-Spielen gegen Saturn Ramenskoje zum Einsatz.

7.3.2009

Gomez sichert Babbel-Serie

Der VfB Stuttgart hat seine beeindruckende Serie unter Teamchef Markus Babbel in der Fußball-Bundesliga dank Mario Gomez fortgesetzt und kommt den Uefa-Cup-Plätzen immer näher. Die Schwaben besiegten Borussia Dortmund mit 2:1 (1:0) und blieben auch im neunten Spiel unter Babbel unbesiegt. Dagegen war es für die “Remis-Könige” aus Dortmund ein weiterer Rückschlag im Kampf um das internationale Geschäft. Das Team von Trainer Jürgen Klopp wartet in der Rückrunde immer noch auf ein Erfolgserlebnis.

Den sechsten “Dreier” in der Amtszeit von Babbel leitete Elson in der 10. Minute ein. Es war gleichzeitig das 43.000 Tor in der 46-jährigen Bundesliga-Geschichte. In der 52. Minute glich Nelson Valdez für Dortmund aus. Doch einmal mehr war beim VfB auf Gomez Verlass: In der 62. Minute traf der Nationalspieler zum 2:1. Es war bereits der 14. Saisontreffer für den 23-Jährigen, der damit die erst vierte Niederlage der Borussia in dieser Spielzeit besiegelte.

P1160628

P1160650

P1160693

P1160696

P1160700

P1160707

P1160778

P1160827

P1160846

P1160878

15.3.2009

VfB verliert 4:0 in Bremen:Babbels Glückssträhne reißt

Ein Diego in Galaform hat die Erfolgsserie von Teamchef Markus Babbel beim VfB Stuttgart beendet. Der alles überragende Brasilianer führte den deutschen Fußball-Vizemeister Werder Bremen zu einem verdienten 4:0 (1:0)-Erfolg über die Schwaben und damit zu seinem ersten Rückrundensieg. Für die Gäste ging eine Serie von neun Begegnungen ohne Niederlage zu Ende. Der VfB liegt nun vier Punkte hinter einen Europapokalplatz zurück.

Vor 39.272 Zuschauern legte der Südamerikaner selbst mit einem sehenswerten Freistoßtor in der 34. Minute den Grundstein zum Dreier für das bislang schlechteste Rückrundenteam. Das 2:0 für die Hanseaten erzielte mit seinem zwölften Saisontreffer der wegen dubioser finanzieller Transaktionen in seiner peruanischen Heimat in die Schlagzeilen geratene Claudio Pizarro in der 53. Minute. Sechs Minuten später verwertete der Markus Rosenberg einen geschickten Pass Diegos zum 3:0, ehe der Schwede in der 74. Minute auch für den Endstand für die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf sorgte.

21.3.2009

2:0 gegen Tabellenführer: VfB stoppt Hertha-Siegeszug

Der VfB Stuttgart hat den Siegeszug von Tabellenführer Hertha BSC gestoppt und das Titelrennen in der Fußball-Bundesliga noch spannender gemacht. Nach zuletzt drei Siegen in Serie unterlagen die Berliner am Samstag bei den Schwaben mit 0:2 (0:0). Damit hat das Team von Trainer Lucien Favre nur noch einen Punkt Vorsprung vor den Verfolgern aus München und Wolfsburg.

Zwei schnelle Tore nach der Pause von Cacau (47. Minute) und Sami Khedira (51.) entschieden die Partie vor 50.000 Zuschauern in der Mercedes- Benz Arena. Die Stuttgarter blieben damit auch im siebten Heimspiel hintereinander ungeschlagen und meldeten sich eine Woche nach dem 0:4 in Bremen zurück im Kampf um die Europapokalplätze.

P1170075

P1170114

P1170121

P1170200

P1170225

P1170244

P1170246

P1170274

P1170306

P1170318

P1170375

P1170384

Gomez wurde geehrt

Herthas Andrey Voronin und Hoffenheims Demba Ba hatten keine Chance. Die Wahl zum Fußballer des Monats Februar 2009 entschied VfB-Angreifer Mario Gomez klar für sich. Denn bei dem vom kicker, der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) und dem Deutschen Sportfernsehen (DSF) durchgeführten Voting erhielt Mario Gomez 72% aller Stimmen, während für Andrey Voronin nur 20,2% stimmten und Demba Ba gar lediglich 7,8% der Wähler überzeugte. Damit wiederholte Gomez, was ihm schon im März 2008 gelungen war, nämlich Fußballer des Monats zu werden. Die entsprechende Trophäe wurde dem Nationalspieler im Vorfeld des heutigen Bundesligaspiels gegen Spitzenreiter Hertha BSC Berlin von VfB-Legende Hansi Müller und Jens Rechtien aus Renningen, der wie so viele andere für Mario Gomez abstimmte und sich dadurch einen Besuch in der Mercedes-Benz Arena als Hauptpreis sicherte, übergeben.

25.3.2009

Torreiches Stadtderby:

“In memoriam ADM”, unter diesem Motto gedachten die Stuttgarter Kickers heute ihrem langjährigen Ehrenpräsidenten Axel-Dünnwald-Metzler, dessen Todestag sich zum fünften Mal jährt. Der VfB siegte 5:3, Torschützen Cacau, Simak (2), Schieber und Schipplock.

28.3.2009

Länderspiele:

Deutschland-Liechtenstein 4:0:

Im Leipziger Zentralstadion war die deutsche Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel der Gruppe 4 gegen Liechtenstein klarer Favorit. Nach zuvor drei Siegen und einem Remis verteidigte das Team von Bundestrainer Joachim Löw mit einem 4:0-Sieg gegen den Underdog souverän die Tabellenführung. Mit Serdar Tasci, Thomas Hitzlsperger (bis 78.) und Mario Gomez standen alle drei nominierten VfB-Spieler in der deutschen Startformation. Torschützen: Ballack, Jansen, Schweinsteiger, Podolski.

Moldawien-Schweiz 0:2, Ludovic Magnin war 90 Minuten im Einsatz.

Rumänien-Serbien 2:3 (Marica mit einem Tor)

Holland-Schottland 3:0 (Boulahrouz 90 Minuten auf der Bank)

Mexiko-Costa Rica 2:0, Pardo mit einem Tor und Osorio bis zur 78. Minute waren im Einsatz.

Elfenbeinküste-Malawi 5:0, Boka nur Ersatz.

VN:F [1.9.7_1111]
Rating: 1.0/10 (1 vote cast)
VN:F [1.9.7_1111]
Rating: +1 (from 1 vote)