6. Mai 2016

(Halb-)Finale furioso! Alle in Weiß zum Heimspiel gegen Mainz.

Category: Frankys Blogs — Tags: , , , , , – Franky @ 12:01

Ich weiß, die Fanszene ist gespalten. Zwischen Resignation, Lethargie, Frust, Gleichgültigkeit, Hoffnung und Überzeugung schwanken die Gemüter.

Gestern hat unser Mentalitätsspieler Kevin Großkreutz einen rausgehauen und die Fanszene damit erfreut und ihr neue Hoffnung gegeben. Er wird wieder dabei sein, er tritt die Jungs in den Hintern, dass sie noch einmal alles raushauen und sich nicht ergeben wie zuletzt. Er bringt die Hoffnung zurück, die Hoffnung dass gegen Mainz eine Mannschaft auf dem Platz stehen wird, die sich zerreißen wird und dass kein Einzelner den Makel des erstmaligen Abstiegs unseres VfB seit 41 Jahren in seiner Vita stehen haben möchte.

Das Spiel morgen ist losgelöst von denen der letzten Wochen zu betrachten. Es ist DIE Chance, eine ganze Saison zu retten und die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen. Nach der Saison ist noch genügend Zeit, nachzukarten und getroffene und zu treffende Entscheidungen zu hinterfragen und zu kritisieren. Diese Saison muss und wird aufgearbeitet werden, sonst haben die Herren an der Mercedesstraße keine ruhige Minute mehr. Morgen zählt das alles aber nicht! Morgen geht es um den VfB und nicht um seine handelnden Personen.

Morgen muss die Hütte brennen! Morgen muss das gesamte Stadion wie eine Wand hinter dem VfB stehen, und zwar stehen, im wahrsten Sinne des Wortes und möglichst auf allen Tribünen. 90 Minuten Rambazamba, 90 Minuten alles geben für den VfB.

An uns Fans soll und darf es nicht liegen! WIR sind der 12. Mann, WIR sind der VfB! Kommt alle in weiß gegen Mainz und unterstützt die Mannschaft.

Morgen muss jeder Farbe bekennen und sich die Kehle aus dem Leib schreien. Alles, was war, ist und sich ohnehin an der Tabelle ablesen ist, zählt morgen nicht. Es steht eines von zwei Endspielen an, nach Dutt’scher Redensart Halbfinale und Finale.

Lasst uns ins Finale einziehen, alle gemeinsam, alle für den VfB, alle für den Ligaerhalt, alle für ein 40. Jahr Bundesliga am Stück.

Wir stimmen uns zur Feier des Spieltags wie immer vor dem letzten Heimspiel auf dem Stuttgarter Partyfloß chartered by OFC Leintal-Power 05 auf das Spiel ein. Ein gutes Omen! Die wichtigen Spiele, in denen es noch um etwas ging, haben wir danach stets für uns entschieden.

Also auf geht’s, schon heute Eure Stimmen und haut morgen noch mal alles raus!

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10. Juni 2013

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

Bilder vom Pokalfinale in Berlin sind jetzt online. Die Tour mit dem RWS mit drei vollbesetzten Bussen war zwar anstrengend, aber auch richtig geil. Die Nacht von Freitag auf Samstag durchgefahren, nach einem Abstecher im Rössle in Neukölln die Zimmer bezogen, danach umgehend in die City zum Treffpunkt der VfB-Fans auf den Breitscheidplatz und jede Menge Freunde und Bekannte getroffen, so dass wir fast die Zeit vergaßen. Erst gegen 19.15 Uhr eilten wir schließlich mit dem Taxi vom Kudamm zum Olympiastadion, so dass ich zunächst einmal die Eröffnungszeremonie einschließlich Nationalhymne und Pyro-Show der Bayern-Fans verpasste. Direkt zum Anpfiff war ich schließlich im Block und war bereit für die Sensation. Der VfB begann stark und stürzte die Bayern auch in die eine oder andere Verlegenheit, leider ohne zählbaren Erfolg. Als die Bayern einen unberechtigten Elfer zugesprochen bekamen, nahm das Unheil seinen Lauf und wir liefen einem Rückstand hinterher. Nachdem Gomez in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit mit einem Doppelpack auf 3:0 stellte, lief beim VfB gar nichts mehr zusammen und man musste befürchten, dass das Team einbricht. Dies bis zur 71. Minute, in der Harnik Sakais Flanke zum Ehrentreffer verwertete. Danach drückte der VfB, brachte nach schier endloser Verletzungspause erstmals wieder Cacau und kam zum Anschlusstreffer, erneut durch Harnik. Und das, kurz nachdem uns ein Handelfmeter verwehrt blieb. Danach drückte der VfB weiter, kam aber leider zu keinem weiteren Treffer mehr. Eine Verlängerung in diesem Spiel hätte mich brennend interessiert. Den Bayern ging der Arsch auf Grundeis, Robben, Gomez und Ribery waren ausgewechselt, eine Verlängerung wäre sicherlich interessant geworden. Dieses Finale übertraf aus VfB-Sicht die Erwartungen der meisten Anhänger, die doch eher eine Klatsche denn einen offenen Kampf erwartet hatten. Nichtsdestotrotz, wir haben das Finale verloren und können uns für die Lobeshymnen nichts kaufen. Eines hat der VfB jedenfalls einmal geschafft: vor der Fernsehnation ein gutes Bild abzugeben und sich nicht zu blamieren, was, wenn man die jüngste Vergangenheit betrachtet, gar nicht so selbstverständlich war.
Wir konnten das Stadion also erhobenen Hauptes verlassen und das Team, dessen Moral und den Brustring feiern. Wo wir auch hinkamen an diesem Abend: erfolgsverwöhnte Bayern-Fans mit Mienen, wie wenn sie gerade abgestiegen wären und feiernde Schwaben-Fans, die den Bayern, obwohl im Stadion in großer Überzahl, stimmungsmäßig weit überlegen waren.
So hatten wir noch einen schönen Abend, den wir an der Hotelbar in Berlin-Neukölln ausklingen ließen. Am Sonntagmorgen, 11.45 Uhr, traten wir wieder die Heimfahrt an. Die Berliner hatten keine bessere Idee, als am Tag nach dem Pokalfinale, an dem die Finalgäste für gewöhnlich die Heimreise antreten, eine Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ansetzen zu lassen und dafür einige Autobahnen, unter anderem das Avus-Teilstück voll zu sperren. Ein Hinweis über Leuchttafeln auf dem Hinweg wäre sicherlich hilfreich gewesen, erfolgte aber leider nicht. So fuhren wir ins vorprogrammierte Chaos und benötigten alleine für die ersten 50 Kilometer über drei Stunden. Nach über 13 Stunden Fahrt erreichte ich schließlich um 1 Uhr reichlich erschöpft die Heimat.
Ich hoffe, unsere Jungs haben Blut geleckt und setzen alles daran, uns und sich das Erlebnis FINALE im nächsten Jahr wieder zu bescheren.

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7. Juli 2010

Deutschland vs. Spanien: Die Duelle

Deutschland kämpft gegen Spanien um den Einzug ins WM-Finale und kann sich gleichzeitig für das verlorene EM-Finale 2008 revanchieren. Die Spanier haben das beste Mittelfeld der Welt, ihren Kaiser in der Abwehr und einen Heiligen im Tor.

Manuel Neuer vs. Iker Casillas

Wo Casillas schon ist, will Neuer hin. Casillas gehört zu den drei besten Torhütern des Planeten. Trotzdem stand er schon vor der WM etwas in der Kritik und leistete sich zu Beginn des Turniers einige Unsicherheiten (SPOX-Durchschnitts-Note 3,2). Machte mehr Schlagzeilen wegen seiner Beziehung zur Chefinterviewerin eines spanischen Privatsenders, Sara Carbonero, als wegen sportlicher Heldentaten. Zeigte aber gegen Paraguay mit einem gehaltenen Elfmeter und einer starken Rettungstat kurz vor Schluss gegen Santa Cruz, warum sie ihn in Spanien “San Iker” (Heiliger Iker) nennen. Trotz seiner durchwachsenen WM hat Spanien erst zwei Gegentore kassiert. Ebenso wenige wie die deutsche Mannschaft. Neuer spielt – vom Fehler gegen England abgesehen – ein starkes Turnier und machte auch gegen Argentinien einen sehr sicheren Eindruck.

Per Mertesacker/Arne Friedrich vs. Fernando Torres

Mertesacker kommt pünktlich zum Endspurt in Form und ruft von Spiel zu Spiel bessere Leistungen ab. Gegen Argentinien umsichtig im Stellungsspiel und souverän im Zweikampf. Bei Friedrich hat man sich an diese Eigenschaften in den letzten Wochen ohnehin gewohnt. Erzielte gegen Argentinien im 77. Länderspiel sogar sein erstes Tor. Und wer gegen Argentiniens Traumsturm so gut wie keine Chance zulässt, muss sich auch vor Torres nicht fürchten – zumindest vor dem aktuellen Torres (SPOX-Note 4,6).

El Nino ist nach zwei Meniskusoperationen in diesem Jahr außer Form, ihm fehlen Schnelligkeit, Durchsetzungsvermögen und Abschlussstärke. Alles Attribute, die ihn zum Siegtorschützen des EM-Finals 2008 machten. Trotzdem hielt Trainer Vicente Del Bosque an ihm fest. Könnte im Halbfinale aber zugunsten eines weiteren Mittelfeldspielers geopfert werden. Dann würde David Villa ins Sturmzentrum rücken. Eine ungleich größere Herausforderung für das deutsche Abwehrduo.

P. Lahm/P. Trochowski oder T. Kroos vs. J. Capdevila/D. Villa

Zum zweiten Mal muss Joachim Löw seine Offensive umbauen. Nachdem Miroslav Klose beim abschließenden Gruppenspiel gesperrt fehlte, muss nun der überragende Thomas Müller zuschauen. Als erster Ersatzmann fühlt sich wohl Trochowski, der noch in den Vorbereitungsspielen gegen Malta, Ungarn und Bosnien-Herzegowina in der Startelf stand. Aber: Er fühlt sich auf rechts überhaupt nicht wohl, fiel da schon in der Bundesliga beim HSV durch.

Auch Kroos ist auf links beheimatet und hat auf rechts so gut wie keine Erfahrung. Egal wer aufläuft, das deutsche Spiel wird ohne Müller ein anderes sein. Trochowski und Kroos wollen den Ball lieber in den Fuß als in die Tiefe, im Vergleich zu Müller fehlt es ihnen an Geschwindigkeit und Zug zum Tor.

Das kommt Capdevila (SPOX-Note 3,4) zugute. Der 32-Jährige ist das kleinste Licht im spanischen Starensemble und nicht mehr der Allerschnellste. Noch mehr als in den letzten Spielen wird es auf Lahm ankommen, seinen Vordermann zu unterstützen und so Überzahl zu schaffen. Denn Villa, der als zweite Spitze einen verkappten Linksaußen gibt, lässt Capdevila in der Defensive oft allein. Der Außenverteidiger muss dann von einem Mittelfeldspieler unterstützt werden, was Räume im Zentrum öffnet.

Villa darf sich diesen Luxus erlauben, um Kräfte für sein Offensivspiel zu schonen und bei Ballgewinn als Anspielstation zu dienen. Sobald “el guaje” (der Bursche) Platz hat, ist er kaum noch zu bremsen. Er ist schnell, dribbelstark und sicher im Abschluss. Lahm ist allerdings für seine Stärke im Eins-gegen-eins bekannt und passt auch körperlich hervorragend zu Villa (SPOX-Note 2,6).

Mit seiner wuseligen Art wäre er für Mertesacker und Friedrich im Zentrum schwieriger zu verteidigen. Villa erzielte fünf der sechs spanischen WM-Treffer und schickt sich an, als erster Spieler nach Gerd Müller (1970, 1972) bei zwei aufeinanderfolgenden Welt- und Europameisterschaften Torschützenkönig zu werden. Ist einer von diesen “mehreren Messis”, die Löw bei den Spaniern geortet hat.

Jerome Boateng/Lukas Podolski vs. Sergio Ramos

Zahlenmäßig ein deutliches Mismatch. Ramos (SPOX-Note 3,4) wird wegen seiner Frisur und dem dazugehörigen Stirnband auch Tarzan genannt. Da Spanien – anders als bei der EM 2008 – ohne echte offensive Flügelspieler agiert, dafür aber vier zentrale Mittelfeldspieler aufbietet, ist Ramos auf seiner rechten Seite eine Art Einzelkämpfer. Iniesta, der auf dem Papier auf rechts vorgesehen ist, treibt sich vielmehr im Zentrum vor, hinter und neben Xavi herum.

Also ist es an Ramos, über die Seite Druck nach vorne zu entwickeln. Auch wenn er seine dynamischen, manchmal aber auch blindlings vorgetragenen Vorstöße etwas gezügelt hat, bietet seine nach vorne ausgerichtete Spielweise Lücken, die für Podolski zu gern gesehenen Einladungen werden könnten. In der Defensive ein knallharter und kompromissloser Zweikämpfer. Trägt nicht umsonst den Spitznamen Sergio Rambo. Gehört sicher nicht zu Spaniens Messis. Bei Standards als wuchtiger Kopfballspieler immer gefährlich.

Sollte sich Del Bosque aber doch dazu entscheiden, auf Torres zu verzichten und einen weiteren Mittelfeldspieler zu bringen, würde die Entscheidung wohl zwischen David Silva und Pedro fallen. Beide sind klassische Außenspieler und könnten mit ihrer Dribbelstärke und Geschwindigkeit Druck auf Boateng ausüben. Der offenbarte sowohl gegen Ghana als auch gegen England und Argentinien Schwächen im Eins-gegen-eins.

Bastian Schweinsteiger/Sami Khedira vs. Xavi/Andres Iniesta

Die nächsten Messis der Spanier. Xavi und Iniesta sind Herz und Hirn des FC Barcelona und auch der Nationalmannschaft. Xavi (SPOX-Note 3,0) bestimmt Rhythmus und Geschwindigkeit des Spiels und ist bisher der laufstärkste Spieler der Spanier (52,9 km). Iniesta (SPOX-Note 2,5) ist der Umschaltkasten des spanischen Spiels. Iniestas Ex-Trainer Frank Rijkaard sagte einmal, dass er Pässe wie Bonbons verteilt. Er erhöht das Tempo und leitet den Ball Richtung Tor. So leitete der 26-Jährige auch die Treffer gegen Portugal und Paraguay ein.

Um Spaniens Passkreisel zu stoppen, muss man Xavi und Iniesta so weit wie möglich aus dem Spiel nehmen. Schweinsteiger ist bisher der beste Mittelfeldspieler des Turniers und genauso wie Khedira noch knapp vier Kilometer mehr gelaufen als Xavi. Es ist die Aufgabe des Mittelfeldduos, die Passwege der Spanier zuzustellen und Druck auf die spanischen Strategen auszuüben. Khedira hat seine Rolle im Laufe des Turniers gefunden und seine Vorstöße reduziert. Auch gegen Spanien wird er zuerst in der Defensive gefordert sein, um Schweinsteiger den Rücken freizuhalten, damit dieser seine Fähigkeiten in der Spieleröffnung ausspielen kann.

Mesut Özil vs. Xabi Alonso/Sergi Busquets

Özil war gegen Argentinien nicht ganz so brillant wie gegen England, war für die Albiceleste in vielen Fällen trotzdem zu schnell. Allerdings hatten beide Mannschaften nur einen echten defensiven Mittelfeldspieler auf dem Platz. Gegen Spanien muss sich Özil mit zwei Defensiven auseinandersetzen, wobei Barca-Spieler Busquets (SPOX-Note 3,0) den etwas defensiveren Part ausfüllt. Der 21-Jährige ist eine Mischung aus seinem Kollegen Xavi und seinem Klubtrainer Pep Guardiola. Busquets ist extrem ballsicher, elegant im Aufbauspiel und mit einem guten Gespür für den Raum ausgestattet. Allerdings fehlt ihm im Vergleich zu Özil die Spritzigkeit. Xabi Alonso (SPOX-Note 3,4) ist der Spielmacher von hinten heraus, der sich je nach Bedarf nach vorne schiebt oder zurückfallen lässt. Nur Xavi hat bei der WM mehr Pässe gespielt als der Mittelfeldstratege von Real Madrid. Özil muss gegen Spanien mehr mit nach hinten arbeiten als in den Spielen zuvor, damit Schweinsteiger und Khedira gegen Xavi, Iniesta und Xabi Alonso nicht in Unterzahl geraten.

Miroslav Klose vs. Carles Puyol/Gerard Pique

Während Villa noch auf Müllers Fersen ist, hat Klose den Bomber mit 14 WM-Toren schon eingeholt. Einen Treffer braucht Klose noch, um sich neben Ronaldo zum besten WM-Torschützen aller Zeiten zu machen. Puyol und Pique sind aber das qualitativ beste Verteidigerduo, mit dem es die deutsche Elf bisher zu tun hatte. Die Barca-Verteidiger kennen sich aus dem Verein bestens, sind daher sehr gut abgestimmt und ergänzen sich ideal.

Puyol (SPOX-Note 3,2) ist der robuste Zweikämpfer und Zerstörer. Der Zahn der Zeit hat aber auch am mittlerweile 32-Jährigen genagt. Schon in der abgelaufenen Saison ließ er die gewohnte Souveränität und die nötige Schnelligkeit oft vermissen. Der gleichaltrige Klose ist noch deutlich spritziger.

Pique (SPOX-Note 2,8) ist der elegantere Abwehrspieler. Er kann die meisten Situationen spielerisch lösen und ist extrem abgeklärt. Spielt sehr gute Bälle in der Spieleröffnung, geht auch gerne selbst mit Tempo tief in die gegnerische Hälfte und wird wegen seiner Spielweise in Anlehnung an Franz Beckenbauer auch Piquenbauer genannt. Verschuldete gegen Paraguay durch ungewohnt plumpes Abwehrverhalten aber einen Elfmeter. Auch das lässt Klose vom Rekord träumen.

(spox.com)

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Drittes WM-Finale für Oranje

Die Niederlande stehen nach einem 3:2 (1:1)-Sieg gegen Uruguay zum dritten Mal nach 1974 und 1978 im Finale einer Fußball-Weltmeisterschaft. Vor 62.000 Zuschauern in Kapstadt erzielten Giovanni van Bronckhorst (18.), Wesley Sneijder (70.) und Arjen Robben (73.) die Tore für die Elftal, Diego Forlan traf für Uruguay zum zwischenzeitlichen Ausgleich (41.), der Anschlusstreffer von Maxi Pereira (90.+1) kam zu spät.

Bei ihren zwei Finalteilnahmen gingen die Niederländer jeweils als Verlierer vom Platz. Uruguay spielt am kommenden Samstag um Platz drei. Hollands Gegner im Finale am Sonntag in Johannesburg wird am Mittwoch zwischen Deutschland und Spanien ermittelt.

(spox.com)

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