27. Februar 2012

Immer eine Reise wert: St. Pauli

Nach dem Sieg gegen Freiburg fiel natürlich trotz des bevorstehenden Hamburg-Trips die 3. Halbzeit nicht komplett aus.

Daher war ich doch einigermaßen gerädert, als am Sonntag um 4 Uhr mein Wecker klingelte und ich fragte mich zunächst einmal, ob ich denn bekloppt wäre mal geschwind für ein Spiel durch die Republik zu düsen, zumal es ja nicht für meinen VfB sondern „nur“ zum Zweitligaspiel St. Pauli gegen die Eintracht aus Braunchweig war. Die Vorfreude auf das Millerntor und darauf einige Bekannte zu treffen, übertünchte diese Gedanken aber im Nu. Der VfB ist mein Herzensverein, St. Pauli kommt mit einigem Abstand aber direkt danach. In den überschaubaren Bundesligajahren des FC St. Pauli war es immer eine tolle Auswärtsfahrt, ohne Trouble wurden wir schon damals stets gastfreundlich aufgenommen.

Rund um unsere UEFA-Cup-Spiele gegen Celtic Glasgow entwickelte sich mit mehreren St. Pauli-Fans eine Freundschaft, die in Teilen bis heute Bestand hat. Mir war es wichtig, diese aufrecht zu erhalten und so finden bis heute regelmäßige Besuche und Gegenbesuche statt, und das nicht nur wenn ein Fußballspiel ansteht.

Für mich war die Begegnung von St. Pauli gegen Braunschweig bereits das 2. Spiel am Millerntor in dieser Saison. Unser Auswärtsspiel in Wolfsburg nutzten wir zur Weiterfahrt nach Hamburg und dem Besuch des Spitzenspiels gegen Eintracht Frankfurt (2:0). Dieses Spiel am Sonntag übte mich für mich, außer der immer faszinierenden Atmosphäre am Millerntor, einen besonderen Reiz aus, trafen doch unser an St. Pauli verliehene Patrick Funk und Ermin Bicakcic, der im Winter zu Braunschweig wechselte, aufeinander. Beide habe ich im Trainingslager als normal und authentisch gebliebene junge Kerle erlebt, die einfach sympathisch sind und deren weiteren Karriereverlauf ich gespannt verfolgen werde. Patrick Funk, der sich in St. Pauli sehr wohlfühlt, soll ja zum VfB zurück wechseln, während Ermin Bicakcic an Braunschweig verkauft wurde. Ermin konnte ich gestern noch persönlich zum Ausdruck bringen, dass ich es sehr schade finde, dass er es nach seiner in Wehen-Wiesbaden erlittenen Verletzung nicht mehr zurück ins Team schaffte und unser Trainer Labbadia scheinbar lieber auf arrivierte Kräfte denn auf den eigenen Nachwuchs setzt. Die Jungs haben doch bislang selten enttäuscht, wenn sie ins kalte Wasser geworfen wurden, wie z. B. erst Ermin und danach Bauer in Wehen-Wiesbaden. Die Verpflichtung von Maza verbaute diesen beiden Jungs den Weg zur nächsten Karrierestufe, ebenso wie die Verpflichtung von Ibisevic Hemlein den Weg ins Team versperrt. Soviel zum Stuttgarter Weg!

So war es mir also auch eine Herzensangelegenheit das Aufeinandertreffen dieser, im übrigen noch gut befreundeten, Jungs live und im Stadion anzusehen. Recht angeschlagen vom Vortag bestieg ich den um 5.51 Uhr startenden ICE nach Dortmund. In Mannheim musste ich umsteigen, hatte dort aber zunächst 40 Minuten Aufenthalt. Da wurde es mir dann bewusst, dass es vielleicht keine so gute Idee war, mit einer VfB-Tüte unterwegs zu sein, da am selben Bahnsteig ein Regionalexpress nach Mainz erwartet wurde, und mich doch etliche dunkle Gestalten unter den Nachtschwärmern deswegen schief anschauten. So war ich froh, als sich der Bahnsteig leerte, als deren Zug einfuhr und wieder lediglich „normale“ Reisende den Bahnsteig bevölkerten. Während des Halts versuchte ich dann erstmals an diesem Morgen feste Nahrung zu mir zu nehmen, was meinem Magen überhaupt nicht gut tat. Als mein Zug dann schließlich einfuhr trank ich entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten und auch der Tatsache geschuldet, dass die Maschine für den Cafe Crema ihren Dienst verweigerte, einen Schwarztee, der mir, toi, toi, toi, richtig gut tat. Die weitere Fahrt verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse. Kurz nach halb zwölf kam ich am Hamburger Hauptbahnhof, wo mir schon ein massives Polizeiaufgebot auffiel. Ich denke, die warteten auf einen Sonderzug aus Braunschweig. 2.500 Braunschweiger wurden erwartet. Ich fuhr dann gleich weiter mit der S-Bahn zum Bahnhof Reeperbahn. Geschickter wäre die U-Bahn gewesen, die direkt am Heiligengeistfeld hält, da mein Bahnticket aber auch in der S-Bahn Gültigkeit besaß, entschied ich mich für diese Variante und einen kurzen Fußweg die Reeperbahn hoch.

Am Stadion angekommen telefonierte ich mich dann gleich mit Bekannten zusammen, die auch „meine“ Karte hatten. Da ein Bekannter für das Spiel abgesagt hatte, kam ich mit einer Dauerkarte ins Stadion, wie früher bei uns auch, noch zum abknipsen. Da wir Stehplätze hatten und die Gruppe sich immer an einem bestimmten Platz im Stehplatzbereich trifft, gingen wir dann auch gleich ins Stadion hinein. Nach der obligatorischen Einlasskontrolle, inklusive dem Begutachten meiner Kamera, waren wir also schon recht früh im Stadion. Dort wurde dann bestätigt, was ich gerüchteweise schon hörte. Das Spiel galt als Risikospiel, daher gab es im gesamten Stadion nur alkoholfreies Bier. Mittlerweile hatte sich auch mein Magen erholt, so dass ich vor Betreten des Stehplatzbereiches, eine gute Stadionwurst essen konnte, wie in Hamburg üblich, mit spärlich Brot dazu.

Dann ging es also rein, in das altehrwürdige Stadion am Millerntor. Mir bereitet es jedes Mal aufs neue Gänsehaut, was die Fans dort abziehen und wie sich mit einigen Gesängen auch selbst auf die Schippe nehmen, wie z. B. gestern erstmals gehört „Ich liebe dich, Ich träum von dir, In meinen Träumen, Bist du Europacupsieger, Doch wenn ich aufwach, Fällt es mir wieder ein, Spielst ganz wo anders, In Liga 2.“ Zu diesem Spiel wurde eine riesige „Wir sind OOOOOH St. Pauli-Choreo“ auf der Südtribüne gezeigt, wofür gleich mal massig braune Fahnen im Block verteilt wurden. Da ich mittendrin war, konnte ich sie leider nicht schön fotografieren.

Die Geschichte des Spiels ist dann schnell erzählt. Das Spiel war von der ersten bis zur 92. Minute total zerfahren. Braunschweig stand gut und St. Pauli fiel wenig bis nichts ein, um die sich gut verschiebenden Braunschweiger Viererketten zu durchbrechen. Obwohl ich Paddy und Ermin mag, drückte ich gestern „natürlich“ St. Pauli die Daumen, auch weil St. Pauli die Punkte für den Aufstiegskampf dringender benötigt, als Braunschweig, die sich als starker Aufsteiger im gesicherten Mittelfeld befinden. Unsere beiden Stuttgarter machten ihre Sache ordentlich. Ermin Bicakcic war für einen Neuen als Innenverteidiger sehr präsent, dirigierte seine Vorderleute und war stets zur Stelle, wenn drohte, etwas anzubrennen. Und, Paddy Funk war bei St. Pauli der passsicherste Spieler. Das St. Pauli Spiel war von vielen Fehlpässen und Ungenauigkeiten geprägt, Paddy war weit und breit der einzige, der sich davon nicht anstecken ließ.

Ohne große Höhepunkte endete das Spiel also 0:0. Sehr ärgerlich aus St. Pauli-Sicht, da die Konkurrenz Federn ließ und mit einem Sieg der Sprung an die Tabellenspitze geglückt wäre. So ist  bei St. Pauli weiterhin die Unbeständigkeit das Beständigste. Nächsten Montag geht’s zum Topspiel zu den Münchner Löwen, die derzeit einen Lauf haben und mittlerweile auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen sind.

Nach dem Spiel organisierte ich mir natürlich zuerst ein Astra. Wir warteten dann noch auf Paddy Funk und Ermin Bicakcic. Paddy Funk musste sich sputen, da er seinen Zug zum Treffpunkt der U21-Nationalmannschaft bekommen wollte. Diese spielt am Mittwoch in Halle gegen Griechenland. Dennoch nahm er sich kurz Zeit für einen Smalltalk durch die geöffnete Scheibe seines Daimlers. Dann kam schließlich auch noch Ermin aus dem abgeschirmten Bereich heraus und nahm sich Zeit für einen Plausch und Erinnerungsfotos, bis sich der Braunschweiger Mannschaftsbus in Bewegung setzte. Ich hatte dann noch etwa 2 ½ Stunden Zeit bis zur Abfahrt meines Zuges. Diese nutzten wir noch für den Besuch des Schweinske auf der Reeperbahn, mittlerweile so etwas wie meine Lieblingsgastrokette in der Hansestadt. Einen Grillteller und zwei Franziskaner Weissbier später musste ich schon wieder Abschied nehmen. Um 19.24 Uhr war Abfahrt meines Zuges, gegen 1.10 Uhr, 20 Minuten verspätet, kam ich geschafft, aber wieder mit tollen Eindrücken in Stuttgart an. Die Fahrt selbst, die ich fast ausschließlich im Bordbistro verbrachte, war dann kurzweilig, bis Frankfurt hatte ich jedenfalls beste Unterhaltung.

Der Abschied von Hamburg tat dieses Mal nicht ganz so weh wie sonst. Bereits kommendes Wochenende hat Hamburg uns wieder, dann wieder mit dem VfB und der Hoffnung, dass wir seit langem mal wieder ein gutes Auswärtsspiel unseres VfB erleben dürfen.

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31. Juli 2010

Millerntor und Schlagermove

Zwischen Donaueschingen, nach dem müden Kick gegen die Kickers und vor Grenchen stand für uns noch ein verlängertes Wochenende in Hamburg an, auf das wir uns sehr freuten. Entstanden ist dieses Vorhaben, als Ule seiner Alex zum 40er ein Schlagermove-Wochenende in Dortmund schenken wollte. Spontan wie ich manchmal bin, sagte ich, wenn ihr nach Hamburg geht, gehen wir mit. Ich komme zwar musikalisch eher aus der Metaller-Ecke, der Schlagermove wurde mir aber von Hamburger Freunden schon länger wärmstens ans Herz gelegt. Jetzt war also die Gelegenheit, mir dieses Event einmal aus der Nähe anzuschauen.

Als ich dann noch mitbekam, dass just an unserem Anreisetag, dem 16.7.2010, noch der FC St. Pauli ein Testspiel gegen Bayer Leverkusen bestreitet, war ich natürlich Feuer und Flamme. Unseren Bekannten, natürlich St. Pauli Dauerkarteninhaber, teilte ich dann auch gleich mit, dass ich nicht böse wäre, wenn sie ins Stadion gehen wollten und dass wir dann natürlich gerne mit gehen.

Schon seit etlichen Jahren ist für mich der FC St. Pauli der sympathischere Verein in Hamburg. Als Auswärts-Fans sind wir immer gut aufgenommen worden. Wenn man selbst keinen Stunk macht, bekommt man ihn mit den Heimfans dort in der Regel auch nicht. Verstärkt hatte sich die Sympathie in der Zeit rund um unsere UEFA-Cup-Spiele gegen Celtic Glasgow, mit denen der FC St. Pauli eine Fanfreundschaft pflegt. Über die VfB Fan-Community lernten wir das damalige St. Pauli Fanforum “Basis St. Pauli” kennen und traf sich auch das ein oder andere Mal. So fuhren wir zum Benefizspiel der Bayern am Millerntor und bekamen regelmäßig Gegenbesuche, wenn der Wasen anstand.

Vieles hat sich seither verlaufen, mit einigen stehen wir aber bis heute in regem Kontakt und statten uns Besuche und Gegenbesuche ab. Ich finde die Atmosphäre am Millerntor einfach geil und versuche, wenigstens ein Mal pro Saison dort zu sein. So waren wir zuletzt im Februar im Stadion beim Sieg gegen den KSC und so nutzte ich natürlich auch dieses Mal die Gelegenheit, das Spiel gegen Leverkusen und natürlich auch den Umbau des Stadions weiter zu verfolgen. War im Februar die Haupttribüne noch “platt”, ist sie jetzt so gut wie fertig. Wie wir startet auch St. Pauli erst am 2. Spieltag die Heimsaison, um für die Umbaumaßnahmen eine Woche mehr Zeit zu haben. Ich bin mir sicher, das Stadion wird ein richtiges Schmuckkästchen, wenn es fertig ist. Ich muß zugeben, dass ich aber schon auch ein Traditionalist bin. Wie ich bei uns bis heute mit dem Carl-Benz-Center wenig anfangen kann und noch immer der altehrwürdigen Stadiongaststätte hinterher trauerere, so vermisse ich auch, und das als Außenstehender, die alte Gaststätte des FC St. Pauli und fremdele noch ein wenig mit der neuen in die Südtribüne gebauten “Bar”.

So starteten wir also an diesem heißen Freitag unser Unternehmen Hamburg. Wir buchten bei der Bahn einen normalen IC, da dieser preislich erheblich günstiger war, als der ICE, der die Strecke auch nicht schneller bewältigen würde. Wie in etlichen Zügen in diesen Hochsommertagen schwächelte auch in diesem Zug die Klimaanlage, ohne allerdings ganz auszufallen. So war die Fahrt erträglich. Not amused war ich allerdings, dass die Bahn einfach mal den Bistro-Wagen weggelassen hat. Wir nahmen fast kein Vesper und sonstige Wegzehrung mit, weil wir davon ausgingen, bei der Bahn einen Leberkäswecken und ein kühles Franziskaner zu bekommen. Ich wäre aufgrund einer immensen Preisersparnis ohnehin lieber mit dem Auto gefahren – durch solch einen “Service” der Deutschen Bahn werden meine Vorurteile gegen das Bahnfahren natürlich erst recht nicht abgemildert. In Kassel dann wurde uns über die Lautsprecher aufgrund der in einigen Waggons ausgefallenen Klimaanlagen die Möglichkeit eröffnet den ICE auf dem Bahnsteig gegenüber zu nehmen. Für diese Möglichkeit war zunächst ich als einziger offen, sah ich doch die Gelegenheit, doch noch zu einem kühlen Franziskaner zu bekommen. Zunächst wollten alle auf ihren “sicheren” Plätzen sitzen bleiben, wußte man ja nicht, wie voll der andere Zug war. Als der ICE aber uns dann doch noch zu überholen drohte, rannten wir dann doch herüber. Mit einer Verspätung von gut 30 Minuten erreichten wir den Hamburger Hauptbahnhof. Da es mittlerweile schon 17.30 Uhr war und das Spiel um 19 Uhr begann, fuhren wir schnurstracks zum Park & Ride Parkplatz, warfen unser Gepäck ins Auto, und machten uns auf zum Kiez. An der Haltestelle Hagenbecks-Tierpark noch kurz eine “Streifenhörnchen-Dose”, ein Astra-Bier in einer Dose, gestreift wie das letztjährige St. Pauli-Trikot, gepackt und ab in die Straßenbahn.

Jedes Mal, wenn ich die U-Bahnhaltestelle St. Pauli verlasse überkommen mich Glücksgefühle. Ich fühle mich einfach wohl in Hamburg, meiner Lieblingsstadt. Vor allem St. Pauli und die Landungsbrücken haben mir es dort besonders angetan.

Wir gingen dann auch gleich hinein ins Stadion am Millerntor. Hatten wir gegen den KSC noch Sitzplätze in der Nordkurve gehabt, nahmen wir dieses Mal mit unseren Freunden Stehplätze in der Südkurve, um hautnah dabei zu sein. Schön war dann auch, dass wir weitere Bekannte aus früheren Zeiten trafen. Bei St. Pauli spielte erstmals Gerald Asamoah, der Stareinkauf von Schalke, am Millerntor, Leverkusen kam mit Trainer Heynckes, Adler war wieder im Tor, Manuel Friedrich, Patrick Helmes und Sami Hyppiä, aber noch ohne Michael Ballack.

Es entwickelte sich rasch ein flottes Spielchen mit besseren Chancen für St. Pauli. Vor allem Gerald Asamoah zeigte, dass er für die Mannschaft ein riesen Gewinn werden kann und erzielte auch die Führung. Ich muss zugeben, dieser Asamoah war mir weder bei Schalke noch bei der Nationalelf besonders sympathisch, er war für mich eher eine Reizfigur. Das braune Trikot jetzt kleidet ihn aber viel besser als königsblau. Ich kann mir vorstellen, dass er eine gute Verstärkung für St. Pauli werden kann, vor allem mit seiner Erfahrung und seinem Kampfgeist wird er dem ansonsten vielleicht zu grünen Team helfen können. Schade, dass er sich jetzt in der Vorbereitung schwerer verletzt hat und wahrscheinlich den Bundesligaauftakt verpassen wird. Lief St. Pauli zu Beginn noch häufiger in die Abseitsfalle der Leverkusener, war es eben jener Asamoah, der St. Pauli in der 31. Minute verdient in Führung schoss. Diese Führung hatte allerdings nicht sehr lange Bestand, in der 38. Minute traf Helmes zum 1:1, was auch der Pausenstand war.

Anders als sonst, wo ich eigentlich ständig am Fotografieren bin, machte ich bei diesem Spiel vergleichsweise wenig Fotos. Die Bierversorgung war quasi nie unterbrochen, so dass ich oftmals zwei Becher in der Hand und somit keine weitere frei hatte. Außerdem redeten wir natürlich auch viel über alte Zeiten, St. Pauli und den VfB.

Christel und Norbert beim Halbzeitbier

Hoch die Tassen

In der Halbzeit tauschte Holger Stanislawski das gesamte Team aus, was den St. Paulianer Spielfluß unterbrach. In der Folgezeit bestimmte Bayer 04 Leverkusen das Spiel, konnte aber auch kein weiteres Tor mehr erzielen, so dass es beim 1:1 blieb. Auch den Leverkusener, allen voran Trainer Heynckes, merkte man, dass sie Spaß hatten, am Millerntor zu Gast zu sein. Die Bundesliga darf sich freuen, St. Pauli is back. Die Leistung in der 1. Halbzeit gibt Zuversicht, dass St. Pauli in der Liga mithalten kann. Im Tabellenkeller finden sich Mannschaften, die meiner Meinung nach weniger Potential haben, so dass der Klassenerhalt sicher drin sein dürfte. Mich würde es freuen, wenn wir in Zukunft Jahr für Jahr ein Ligaspiel am Millerntor hätten.

Nach dem Schlußpfiff sorgten dann noch die Kids von Timo Schultz für Begeisterung. Als die Mannschaften schon lange das Feld verlassen hatten, wurden diese von einem noch vollen Stadion frenetisch bejubelt, als sie den Ball nach einigem Anlauf im Tor versenkten. Auch das ist St. Pauli, noch Party machen, wenn sie eigentlich schon vorbei ist.

Nach dem Spiel gingen wir dann gleich zur Warmup-Party für den Schlagermove, direkt vor dem Stadion auf dem Heiligengeistfeld. Dort trafen wir auch Ules wieder, die für das Spiel kein Interesse hatten.

Der Samstag begann zunächst einmal mit Kopfschmerzen. Wir hatten wohl das Warsteiner der Warmup-Party nicht vertragen. Nach langer Anlaufzeit und einem gediegenen Frühstück fuhren wir wieder Richtung St. Pauli. Der Schlagermove war schon im Gange, macht aber nichts, da die 44 Trucks zwei Mal auf der Reeperbahn vorbei kommen.

Was dort dann abging übertraf meine kühnsten Erwartungen. Partystimmung und lustige Leute, wohin das Auge reichte. Es war einfach ein perfekter Tag. Nach der großen Hitzewelle war es ein angenehmer Tag. Heiter bis wolkig und etwa 23° mit einem ca. einmütigen Regenschauer. Für eine solche Großveranstaltung mit etwa 400.000 – 500.000 Menschen standen wir relativ unbedrängt, waren nicht im Gedränge und doch mittendrin statt nur dabei. Es waren sowohl ausreichend Getränkestände bzw. mobile Getränkeverkäufer unterwegs, auch für die Verrichtung der Notdurft standen genügend Möglichkeiten zur Verfügung. So war im Grunde alles gegeben und ohne großes Schlangestehen zu erledigen, all das, was mich sonst oft von Großveranstaltungen abschreckt.

Nach den ersten Bieren am Nachmittag und einem leckeren Caipirinha wurde dann auch die Zunge lockerer und man gröhlte bei Evergreens wie Anita, Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben und Polonaise Blankenese lauthals mit. Die tollen Verkleidungen und schön geschmückten Trucks rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Mir ging es wirklich so, dass ich mich nicht satt sehen konnte, was da im Sekundentakt an einem vorbei lief oder fuhr. Für uns stand schon an diesem Tag fest, dass wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen. Untenstehend einige der vielen Eindrücke, die wir gewinnen durften.

Nach dem Schlagermove gingen wir noch ins nahegelegene Maredo speisen, da wir bis zu diesem Zeitpunkt überwiegend flüssige Nahrung aufgenommen hatten, und danach noch einmal auf die Schlußparty aufs Heiligengeistfeld. Der Sonntag begann ähnlich wie der Samstag, mit langem Fitwerden, aber ohne Kopfschmerzen. An das Warsteiner hatten wir uns wohl inzwischen gewöhnt. Warsteiner war einer der Sponsoren des Schlagermove, sonst gibt es doch eher Astra auf dem Kiez und manchmal auch ein Franziskaner.

Wir flanierten dann noch ein wenig bei den Landungsbrücken. Saßen in einem Biergarten und beobachteten die Möwen und das Treiben im Hamburger Hafen. Bald darauf hieß es wieder Abschied nehmen, bis zum November, wenn der VfB beim HSV spielt. Die Bahnfahrt verlief ähnlich chaotisch wie die Hinfahrt. Ein Bistrowagen war zwar vorhanden, aber die Kühlung war ausgefallen. So gab es kein kaltes Bier zunächst. Ich ließ mir dann ein paar in einem Eisfach vorkühlen und konnte nach Göttingen dann mein erstes einigermaßen gekühltes Bier trinken. Da verstehe ich die Bahn nicht, erhöhen lieber ständig die Preise, anstatt einfach den Umsatz zu machen, den sie machen könnten.

Wir kamen dann mit 45 Minuten Verspätung in Stuttgart an, statt um 0.44 Uhr erst gegen 1.30 Uhr. Für uns folgte mal wieder ein Ruhetag, um dam Dienstag dann nach Grenchen in die Schweiz aufzubrechen. Ein Bericht davon folgt noch.

Fazit: es war ein ganz tolles Wochenende und ein richtiger Kontrast zu unserem sonstigen Sommerfahrplan, rund um den VfB.

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14. März 2010

2:2 verloren!

Da wir uns Ende des vergangenen Jahres mit den Lidl-Bahntickets eingedeckt hatten, war es natürlich eine willkommene Gelegenheit zum Samstag-15.30 Uhr-Spiel nach Bremen zu fahren. Die Zugverbindungen sind gut und man hat mit diesen Tickets keine Zugbindung, so dass man flexibel auf Verspätungen reagieren kann, was sich vor allem auf der Rückfahrt als gute Sache erweisen sollte. Um 7.27 Uhr ging es in Stuttgart planmäßig los. Zunächst nahmen wir den ICE Richtung Hamburg-Altona. Erst schafften wir uns mit den mitgebrachten Fleischküchle eine gute Grundlage und klopften einen Skat. Recht bald allerdings kam der Durst auf, so dass wir in den Bistro-Wagen weiter zogen und auf den Tag anstießen. Im Zug fuhren etliche VfB-Fans mit, so dass auch schon früh die ersten Lieder angestimmt wurden.

In Hannover dann stiegen wir um in den Intercity nach Bremen. Dieser hatte einge Minuten Verspätung, so dass genügend Zeit vorhanden war, ein paar Erinnerungsfotos zu schießen.

Schließlich kam er dann doch der Zug und wir nahmen die letzte Etappe unserer langen Anfahrt in Angriff: die etwa einstündige Fahrt in die Stadt der Stadtmusikanten. Auch dieser Zug war natürlich zu einem großen Teil in VfB-Hand.

In Bremen angekommen, wägten wir kurz ab, ob es sich noch lohnt, in die Innenstadt zu gehen oder ob wir schon Richtung Stadion ziehen sollen. Für letzteres entschieden wir uns dann. Carle und ich checkten erst einmal ab, wie wir fahren können, so dass wir zwar in Stadionnähe sind, aber dennoch noch etwas trinken und vielleicht auch essen gehen können.

Da ich kurz vor unserer Ausstiegshaltestelle ein Franziskaner-Schild erspähte, schauten wir uns diesen Laden mal aus der Nähe an. Die Wirtschaft war mehr eine Trinkhalle, lud aber weniger zum essen ein, so dass wir es beim Trinken beließen. Wir waren die einzigen Schwaben in der Kneipe, was aber für die Eingeborenen kein Problem war, wir wurden nett im grün-weißen Kreis aufgenommen und fanden auch gleich einen netten Menschen, der ein Gruppenbild von uns Vieren machte.

Wenig später gingen wir dann weiter zum Stadion, welches sich ja, wie unser heimisches Neckarstadion, im Umbau befindet. Aus diesem Grund bekam der VfB im Gästebereich auch nur Sitzplatzkarten, diese allerdings zum humanen Preis von Stehplätzen für 16 Euro.

Vor dem Stadion trafen wir auch gleich einige Bekannte, u. a. auch unseren Fanbeauftragten Peter Reichert. Noch eine kurze Stärkung mit Stadionwurst und Bier und schon ging es hinein ins Weserstadion. Das Wetter war ganz ok an diesem Samstag, zwar kalt mit leichtem Wind, aber sonnig und trocken. Wenn man bedenkt, dass ein, zwei Tage zuvor an gleicher Stelle noch ein heftiger Wintereinbruch mit 10 Zentimeter Neuschnee Einzug erhalten hat, konnte man da nicht meckern.

Im Stadion herrschte eine tolle Atmosphäre, erstmals natürlich als das Werder-Vereinslied “Lebenslang Grün-Weiß” ertönte. Aber auch die gut 1.500 Schwaben machten ordentlich Lärm und bewiesen einmal mehr, dass der Auswärtssupport zum besten gehört, was die Bundesliga zu bieten hat.

Das Wetter wie gesagt schön, der Platz leider nicht. Bremen hatte geplant, in der Woche zuvor den Rasen zu erneuern, die Rechnung aber ohne die Wettergötter gemacht. Diese ließen den Tausch des Geläufs nicht zu, so dass wir es hier mit einem Rübenacker zu tun bekamen, auf dem der lange und harte Winter sichtbare Wunden hinterlassen hat. Der VfB spielte mit der gleichen Aufstellung wie beim 2:1 gegen Frankfurt. Gross ist ja ein Verfechter von “Never change a winning team”. Dies ist ein Erfolgsrezept des schweizer Trainers. Er hat gleich zu Beginn seiner Tätigkeit beim VfB erkannt, wie verunsichert das Team unter Babbel war, ob der ständigen Wechsel und dass der Mannschaft vor allem eines wiedergeben muß: Stabilität. Diese hatte der VfB in den zurückliegenden Monaten in beeindruckender Manier wieder erlangt. Leider war unter der Woche das Länderspiel gegen Argentinien, so dass ein normaler Trainingsbetrieb nicht möglich war. Ursprünglich wollte ich auch zu dem Länderspiel fahren, verkaufte aber meine Karten kurzfristig mit reichlich Verlust, und das aus mehreren Gründen. Zum einen hatte ich 10 Tage vor dem Spiel noch immer meinen Urlaub nicht genehmigt bekommen, dann stehen ja weitere Ausflüge wie Schalke, Barcelona und auch Berlin an, so dass der Verzicht dennoch eine Geldersparnis einbrachte. Der Hauptgrund aber war, dass mich das Führungsteam der Nationalmannschaft mittlerweile gehörig nervt. Die geplatzten Vertragsverhandlungen, bei denen sicher  beide Parteien ihren Anteil haben. Dass Herr Löw sich in unsere Vereinspolitik eingemischt hatte, indem er Thomas Hitzlsperger zum Wechsel fast schon genötigt hat. Ich bin mir sicher, hätte er seine Klappe gehalten, und ihn ermutigt, beim VfB um seine Chance zu kämpfen, wäre Hitz noch hier und hätte sich das Kapitel Lazio Rom ersparen können.

Ebenfalls nervt mich, dass in der Nationalmannschaft nur noch derjenige Chancen hat, der kuscht oder sich irgendwann einmal Verdienste erworben hat und somit das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt wurde.

Ich war lange von der Arbeit von Löw und seinem Team überzeugt, auch weil man die Nationalmannschaft wieder anschauen konnte im Gegensatz zu dem, was unter Völler oder Ribbeck dargeboten wurde. Jetzt allerdings haben sich die Herren ein Imperium aufgebaut, und watschen jeden ab, der dort einbrechen will bzw. Kritik äußert. Dies hat Züge einer Löw’schen Diktatur. Dass die Verhandlungen auf Eis gelegt sind und erst nach der WM weitergeführt werden sollen, halte ich für äußerst schädlich in Bezug auf eine ordentliche WM-Vorbereitung und sich für mich eher ein Indiz, dass schon feststeht, dass die Zusammenarbeit nicht fortgeführt wird.

Bei dem Test gegen Argentinien waren Tasci von Beginn an, sowie Cacau und Khedira als Einwechselspieler im Einsatz. Leider endete bei diesem undankbaren Einsatz Cacaus großartige Serie mit 7 Toren in 3 Spielen. Er brachte zwar frischen Wind, blieb aber erfolglos.

Jetzt aber hinein ins Spiel, welches sehr verhalten begann. Beide Teams tasteten sich erst einmal ab und beschnupperten sich. Gleich der erste konstruktive Angriff nach 15 Minuten brachte die Führung für den VfB, Hleb setzte sich auf links durch, paßte in die Mitte zu Pogrebnjak und der ließ Wiese keine Chance. Der Jubel im VfB-Block war natürlich riesig.

Danach kam Werder besser ins Spiel und hatte durch Naldo eine richtige gute Freistoßchance, die Lehmann klasse entschärfte.

Dann erzielte Tim Borowski ein Tor, das aber zurecht wegen abseits nicht anerkannt wurde. Pizarro fand aus 5 Metern in Lehmann seinen Meister. Der VfB geriet zwar unter Druck, was in Bremen ja nicht außergewöhnlich ist, schaffte es aber auch immer wieder klug zu kontern und Werders Defensive von einer in die andere Verlegenheit zu bringen. So muß Cacau das 0:2 erzielen, als er frei vor Wiese auftauchte. Danach erzielte Pizarro noch ein Abseitstor, das ebenfalls zu Recht keine Anerkennung fand. In der 42. Minute aber war es soweit. Nach einer schönen Kombination über Pogrebnjak, dem besten Spieler auf dem Platz, der auf Gebhart verlängerte, dessen butterweiche Flanke den Kopf von Khedira fand und dieser Tim Wiese keine Chance ließ. 0:2 in Bremen, wie geil ist das denn? Setzt der VfB seine Aufholjagd in Richtung der Europacup-Plätze weiter fort? Es war die Chance, den Abstand auf Bremen auf ein Pünktchen zu verkürzen.

Nach der Pause deutete zunächst auch wenig daraufhin, dass hier noch etwas schief gehen könnte. Der VfB hatte weitere Chancen durch Hleb und Cacau, die aber leider nicht entschlossen genug waren. Dazu kam auch der Platz, der manche Bälle übel verspringen ließ. Diesem fiel auch Lehmann zum Opfer, der in der 75. Minute einen an sich harmlosen Schuß vom eingewechselten Almeida zum Anschluß passieren lassen mußte. Urplötzlich war Werder im Spiel und kam nach einem von Celozzi an Marin verursachten Foulelfmeter durch Frings sogar noch zum Ausgleich. Danach wollte Bremen sogar noch mehr, doch der VfB ließ nichts mehr anbrennen. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden in Bremen zufrieden gewesen, nach diesem Spielverlauf allerdings nicht. Dies kam eher einer gefühlten Niederlage gleich, da bis eine Viertelstunde vor Schluß nichts auf eine Bremer Aufholjagd hindeutete. Dass die Bremer Offensive mit Özil, Marin, Pizarro und Almeida jederzeit in der Lage ist, eine Abwehr in Verlegenheit zu bringen, ist ja bekannt, dennoch hätte der VfB bei besserer Chancenverwertung den Sack zumachen müssen. So war es allenfalls noch ein Achtungserfolg und der ein vielversprechender Auftakt der schweren Auswärtsspiele in Bremen, Schalke, Barcelona und München.

Die Mannschaft wurde dennoch freundlich verabschiedet, auch unseren Spielern war die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben. So blieb uns nichts anderes übrig, als zu versuchen, das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen. Nämlich dass es unsere Mannschaft mittlerweile schafft, eine so spielstarke Truppe wie Werder, fast vollständig aus dem Spiel zu nehmen. Das klappt, weil die Mannschaft mittlerweile wieder durch eine immens hohe Laufbereitschaft glänzt und mehr und mehr wieder eine Handschrift zu erkennen ist. Die letzten Monate wecken in mir große Hoffnungen, dass die nächste Saison mal wieder von Beginn an mit dem VfB zu rechnen sein könnte. Jetzt noch einen internationalen Startplatz zu erreichen, halte ich für fast aussichtslos, da die anderen Mannschaften sich auch keine Blöße geben. Dafür haben wir einfach in der Vorrunde zu viel an Boden verloren. Wie schon mehrfach von mir betont: eine Saison ohne Dreifachbelastung kann auch die große Chance sein, wieder richtig vorne mitzumischen und darauf sollten wir uns freuen.

Das Remis war also weder Fisch noch Fleisch für uns und so traten wir unmittelbar nach Spielende doch etwas enttäuscht die Heimreise an. Die Rückfahrt zum Hauptbahnhof ging flotter als erwartet, so dass wir zunächst den Zug um 18.09 Uhr erreichten, mit dem wir doch tatsächlich noch zu einer Zeit ankommen würden, zu der in Stuttgart noch S-Bahnen verkehren. Doch, wie eingangs erwähnt, erwies sich das Lidl-Ticket ohne Zugbindung als Glücksfall. In Hannover erreichten wir zwar den Anschluß, den ICE nach München. Geplant war, in Würzburg umzusteigen und den Regionalexpress nach Stuttgart zu nehmen. Doch als der ICE Minute um Minute an Verspätung dazu packte, war es uns zu riskant, womöglich in Würzburg unseren Zug zu verpassen. Also stiegen wir in Kassel aus, weil wir wußten, dass hier mindestens noch ein Zug nach Stuttgart vorbei kommen würde. Vorher kam allerdings ein ICE Richtung Basel über Mannheim. Dort stiegen wir ein und erwägten kurz, über Karlsruh zu fahren, wo auch Anschluß zu einem Regionalexpress nach Stuttgart bestehen sollte. Als auch dieser ICE einige Minuten Verspätung hatten, verwarfen wir auch den Gedanken wieder, und nahmen die sichere Variante, stiegen in Mannheim aus und warteten auf den Zug, der 0.44 Uhr in Stuttgart einfuhr und mit dem wir eben aufs Taxi angewiesen waren. Aber: Hauptsache noch heimgekommen. Alles in allem war es ein schöner Tag mit einem aufregenden Spiel, aber natürlich anstrengend. Zug fahren ist ja schon nett, im Bistro vergeht die Zeit auch wie im Flug. Und, im Gegensatz zu früheren Jahren scheint die Bahn auch eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle entdeckt zu haben: Ging früher schon mal nach 2 Stunden das Bier aus oder war es lauwarm, scheinen die Bestände mittlerweile fast unerschöpflich zu sein und das noch gekühlt. Doch fast 1.300 km an einem Tag sind dennoch heftig, das nächste Mal werden wir wohl wieder an der Weser übernachten.

Die nächsten Berichte folgen von Schalke und von Barcelona.

Bis dahin, viele Grüße

Franky

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