30. Januar 2017

Auswärtssieg am Millerntor!

Genau 42 Tage lagen zwischen der Schmach von Würzburg und dem Gastspiel zum Rückrundenauftakt am Hamburger Millerntor. 42 Tage Zeit, aus einer instabilen Truppe eine Mannschaft zu formen, die dem Druck aufsteigen zu müssen, auch standhält.

Auf den ersten Blick ist relativ wenig passiert. In Šunjić, Sama und Heise verließen drei Defensivspieler den Verein, während mit Julian Green lediglich ein (offensiver) Neuzugang vermeldet wurde. Dessen Verpflichtung allerdings unterstreicht, dass der VfB seine Verpflichtungen neuerdings mit Weitsicht tätigt und dann zuschlägt, wenn sich die Möglichkeit ergibt, auf einer Position, für die nicht unbedingt sofortiger Handlungsbedarf bestand.

Viel dringlicher wäre es, die vor allem nach den genannten Abgängen unterrepräsentierte Defensive zu stärken und diese Planstellen neu zu besetzen. Für die Innenverteidigung stehen gerade noch Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Benjamin Pavard zur Verfügung, auf der linken Außenverteidiger-Position hat Emiliano Insúa nach Heises Abgang überhaupt keinen Konkurrenten mehr, der ihm Druck machen könnte.

Eine Ausdünnung des Kaders sollte jedoch nicht nur negativ gesehen werden, hat doch ein jeder Trainer so seine eigenen Vorstellungen, was die Kadergröße angeht. Hannes Wolf ist einer, der sich als Fußballlehrer sieht und lieber „Inhalte“ in einer kleineren und aufnahmefähigeren Gruppe vermittelt, zudem hebt es die Stimmung in der Truppe an, wenn unzufriedene Recken abgegeben werden, die ohnehin ständig mit einem Wechsel kokettierten (Heise), Unsicherheitsfaktoren und in der VfB-Gemeinde nicht wohlgelitten waren (Šunjić) oder einfach den Ansprüchen (noch) nicht genügen (Sama).

Die Verletzungen von Tobias Werner, bei dem fast schon das Rückrundenaus zu befürchten ist, und in den ich nach dem Trainingslager große Hoffnungen setzte und der gestrigen von Matthias „Zimbo“ Zimmermann kamen freilich noch zur rechten Zeit, um sämtliche Alarmglocken schrillen zu lassen und in den letzten zwei Tagen der Transferperiode noch einmal aktiv zu werden. Man möchte sich nicht ausmalen, welches Chaos bei der derzeitigen Personaldecke auf einmal herrschen würde, sollte Timo Baumgartl, der auch gestern wieder ein überragendes Spiel machte, über einen längeren Zeitraum ausfallen.

Zimmermann fehlt zwar laut vfb.de „nur“ zwei bis drei Wochen, kennt man jedoch die Treffsicherheit unserer medizinischen Abteilung was Ausfall-Prognosen angeht, darf diese Zeitangabe getrost „mal zwei“ genommen werden, so dass uns Zimbo wohl erst im März wieder zur Verfügung stehen dürfte. Zimmermann wurde zwar durch Grgić, wie ich fand sehr ordentlich, ersetzt und Hajime Hosogai gibt es auch noch, dennoch würde ich mir im defensiven Mittelfeld noch einen kompromisslosen Abräumer Marke Drecksau wünschen, der dem Gegner schon durch seine bloße Anwesenheit Furcht einflößt.

Wie aus den Gesprächen mit Verantwortlichen und nah am Team befindlichen Leuten in Lagos herauszuhören war, steckt der VfB etwas im Dilemma, was Spielerverpflichtungen angeht. Man hat sich auf die Fahnen geschrieben, nur Jungs an den Neckar zu lotsen, die sich zum Verein bekennen und notfalls auch in einem zweiten Jahr in der 2. Liga zur Verfügung stehen würden, und, sie sollen nicht nur Lückenbüßer und Platzhalter sein, sondern dem Stamm Druck machen und Alternativen für die erste Elf darstellen.

Ich kann mit dieser neuen Denke zwar gut leben und hätte trotzdem Bauchschmerzen, würde man auf dem Transfermarkt nicht mehr zuschlagen. Da mit abgehalfterten und teuren Reservisten, wie wir sie mit Felipe und Haggui zum Beispiel schon zur Genüge hatten, eher nicht zu rechnen ist, hoffe ich insgeheim noch auf eine Transfersensation.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Ermin Bičakčić in Hoffenheim mit seiner Reservistenrolle zufrieden ist. Hier könnte Jan Schindelmeiser seine Kontakte nach Hoffenheim spielen lassen und Ermin zumindest leihweise zurück auf den Wasen holen. Bičakčić würde das Anforderungsprofil erfüllen, wäre er doch zum einen ein starker Nebenmann für Timo Baumgartl und vereint zum anderen Tugenden wie fußballerische Klasse, Kämpferherz und der noch immer vorhandenen Verbundenheit mit dem VfB.

In dieser Saison stand er lediglich an den ersten fünf Spieltagen in der Startelf und kam seit dem elften Spieltag überhaupt nicht mehr zum Einsatz. Dass er im Groll gegangen wäre, ist mir nicht bekannt. Er wollte spielen und der VfB legte ihm mit einer vergleichsweise geringen Ablöseforderung beim Wechsel nach Braunschweig keine Steine in den Weg, so dass der Wechsel aus meiner Sicht sauber vonstattenging.

Außer der (bisher) relativ ruhig verlaufenen Transferperiode war das Hauptthema natürlich die allererste Vorbereitung von Hannes Wolf und dabei vorwiegend das Trainingslager in Lagos. Meine Eindrücke habe ich an gleicher Stelle bereits geschildert, beeindruckend mit welcher Akribie Wolf arbeitet, auf dem Trainingsplatz Kommandos gibt und korrigierend eingreift. Nebenbei, auch dem kleiner gewordenen Kader geschuldet, scheint man in Sachen Teamgeist vorangekommen und die Stimmung bestens zu sein.

Die Wahrheit liegt aber bekanntlich auf dem Platz und so durfte die Mannschaft am gestrigen Sonntag in St. Pauli zeigen, welche Früchte das Trainingslager getragen hat.

Nach einer sehr kurzen Nacht begann der Tag mit dem vom Hamburger VfB-Fanclub Roter Brustring Hamburg (RBHH) veranstalteten Warm-Up-Frühschoppen in der Sportsbar „Relaunch“, in Sichtweite des Stadions gelegen, den wir uns natürlich entgehen ließen. Rund 150 VfBler, darunter die Fanbetreuung, stimmten sich bei Kaffee, Bier und Gesprächen auf den Rückrundenauftakt ein.

Den anschließenden, von der Polizei begleiteten, Marsch zum Gästeblock machten wir dann allerdings nicht mit, zum einen waren es noch zwei Stunden bis Spielbeginn, zum anderen wollten wir mit St. Paulianer Freunden vor dem Spiel noch dem Clubheim St. Pauli einen Besuch abstatten, abgesehen davon, dass wir ja ohnehin einen näher gelegenen Eingang zu nehmen hatten.

Für mich als St. Pauli-Sympathisant war es, zusammen mit der Reise an die Alte Försterei zu Union Berlin, DAS Highlight der Saison. In den letzten Jahren schaffte ich es in jeder Saison, trotz der Allesfahrerei mit dem VfB, wenigstens ein Heimspiel des FC St. Pauli zu besuchen und stehe dort gerne auch mal mit meinen Freunden beim „magischen FC auf der Süd, der Heimtribüne, wobei am Millerntor auch die Gegengerade und der Stehplatzbereich auf der Nordtribüne zum Heimbereich gerechnet werden können.

Für gestern, wo ich als Gegner zu Gast am Millerntor war, entschied ich mich bewusst für Plätze auf der Haupttribüne, um nicht unnötig zu provozieren. Die Gegengerade wäre auch eine Option gewesen, die es erlaubt hätte, gute Bilder von beiden Fanlagern zu machen. Da dort jedoch auch eine hohe Anzahl hartgesottener St. Pauli-Fans seine Heimat hat und man als Fanfotograf den einen oder anderen schon allein wegen der ständigen Knipserei nervt, entschloss ich mich, Karten auf der Haupttribüne zu ordern.

Das Stadion und die Atmosphäre am Millerntor faszinieren mich schon seit den 1980er-Jahren, seit ich eben das erste Mal dort zu Gast war und man dort noch zentimetertief im Schlamm watete, um zum Gästeblock zu gelangen. Schon damals entwickelte ich ein Faible für den Verein und den Stadtteil sowieso. Der FC St. Pauli ist in St. Pauli allgegenwärtig und wird von allen Bevölkerungsschichten gelebt, ob Punk, Obdachloser, Hure oder Banker, wenn’s ins Stadion geht, sind alle nur noch braun-weiß.

Im Stadion gefällt mir der Support und dass alle Tribünen in den Support eingebunden werden. Die Selbstironie, ohne die ein St. Paulianer wohl nicht überlebensfähig wäre, und dass man den sportlichen Erfolg oder Misserfolg nicht so bierernst nimmt wie andernorts, amüsiert mich bisweilen. Groß finde ich immer wieder, dass man die eigene Mannschaft während eines Spiels selten auspfeift und Ex-Spieler, wie gestern Daniel Ginczek, mit Applaus empfangen werden, während sie bei uns meist aus dem Stadion gepfiffen werden.

Was die übertriebene politische Correctness angeht, die auch gestern wieder wegen einer als sexistisch interpretierten Einblendung einer Werbetafel („nix für Pussies) zum Ausdruck kam, kann ich oft nur den Kopf schütteln, wie übrigens einige meiner Freunde bei St. Pauli auch.

Meine Sympathie beschränkt sich hier auf das atmosphärische, die coolen Leute und das meist friedliche Ambiente. Gestern war das Millerntor freilich nicht so laut, wie ich es schon erlebt habe, was ja auch gut für uns war.

Allein schon, dass in St. Pauli für die gegnerischen Fans deren Vereinshymne (gut, wir haben keine, dann kommt eben „VfB, ein Leben lang“) aus den Lautsprechern dröhnt, gibt dem Gast das Gefühl, in St. Pauli willkommen zu sein.

Weshalb dann aus unserem Block dieses unsägliche „Scheiß St. Pauli“ oder nach dem Führungstreffer „Absteiger, Absteiger“ Rufe kommen mussten, kann ich nicht nachvollziehen.

Gerade als ein der Tradition verschriebener Fußball-Fan, muss man doch schon ein ureigenes Interesse daran haben, dass ein Farbtupfer, wie es der FC St. Pauli zweifellos ist, dem bezahlten Fußball erhalten bleibt. Für mich, wie schon bei Union „Scheiß Berliner“ völlig daneben und zum schämen! Dies empfanden übrigens nicht „nur“ die St. Paulianer ums uns herum so, sondern auch die vielen, vielen VfB-Fans, die ebenfalls Karten in unserem Bereich ergattert hatten. Dort war die Atmosphäre absolut friedlich und schlug selbst nicht um, als sich in den letzten Minuten einige bei „Steht auf, wenn ihr Schwaben seid“ erhoben haben.

Das Spiel selbst würde ich als schwere Geburt bezeichnen. Hannes Wolf überraschte doch sehr mit der einen oder anderen Personalie. Während Neuzugang Green und Zimmer von Beginn an ran durften, fand sich die geballte fußballerische Kompetenz mit Mané, Maxim und Ginczek auf der Bank wieder. Allein die Aufstellung unterstrich, welches Spiel Hannes Wolf erwartete, nämlich ein kampfbetontes auf schwer zu bespielendem Untergrund. Zudem war er sich des Luxus‘ bewusst, gegen müder werdende Braun-Weiße hochwertig nachlegen zu können.

Das Spiel war eines auf mäßigem Niveau, indem ein Außenstehender kaum hätte erraten können, wer das Schlusslicht und wer Aufstiegsaspirant ist. Safety first lautete die Devise beim VfB, weshalb die Bälle eher humorlos ins Aus geschlagen wurden, als dass man versucht hätte, zu zaubern. Das hat Wolf den Jungs vom Neckar dann wohl in der Vorbereitung eingetrichtert, dass sie bei weitem nicht so gut und unfehlbar sind, wie es der eine oder andere vielleicht von sich denkt bzw. gedacht hat. Ich hoffe, diese Art und Weise war nicht nur ein Strohfeuer, sondern ist auch die Devise im weiteren Rückrundenverlauf. Unsere Nerven werden es ihnen danken!

So blieben Torchancen hüben und drüben Mangelware, die beste noch vergab Asano, als er frei vor Keeper Heerwagen auftauchte, diesem, der den Winkel geschickt verkürzte, jedoch in die Arme schoss. Nach einer halben Stunde bereits musste Grgić den verletzten Zimmermann ersetzen, ein Einsatz allerdings, den sich dieser in der Vorbereitung verdient hat. Nach den Eindrücken von Lagos rechnete ich ohnehin mit dem Schweiz-Kroaten in der Anfangsformation.

Julian Green fehlte noch die Bindung zum Spiel, auch wenn er die einzige Torchance im ersten Durchgang von Asano vorbereitet hatte, so dass er zur Pause durch Carlos Mané ersetzt wurde. Mané plagten laut Trainer Hannes Wolf noch Achillessehnenbeschwerden, so dass ein Einsatz über 90 Minuten nicht in Frage kam.

Auch in der zweiten Hälfte war zunächst eher der FC St. Pauli am Drücker und spielte sich beängstigend oft bis zur Grundlinie durch, brachte jedoch den letzten Pass nicht zum Mann, weshalb Mitch Langerak kaum einmal ernsthaft eingreifen musste.

Und trotzdem entwickelt sich Langerak für mich mehr und mehr zum Sorgenkind, fehlt ihm doch (derzeit) die für einen Torwart nötige Souveränität. Auf der Linie zwar stark, steht er mittlerweile in puncto mangelhafter Strafraumbeherrschung einem Sven Ulreich kaum mehr in etwas nach, so dass ich eine Torwartdiskussion befürchte, sollte sich Mitch nicht stabilisieren. Leider ist Jens Grahl jetzt nicht unbedingt DER große Konkurrent für ihn, den es für eine Konkurrenzsituation eigentlich bräuchte.

Wie schon im Hinspiel ging St. Pauli auch im Rückspiel mit zunehmender Spieldauer förmlich die Luft aus. Da rächte sich der Vollgasfußball, den man als Heimmannschaft vor begeisterungsfähiger Kulisse versucht zu spielen, während der Gast das Ganze eher dosiert angehen kann.

Ob das ausschließlich an der schwindenden Kraft der Hausherren gelegen hat oder ob die intensive Vorbereitung Hannes Wolfs erste Früchte trägt, wird der weitere Verlauf der Rückrunde zeigen. Seit langem konnte der VfB gegen Ende hin noch zulegen.

Spätestens mit der Einwechslung von Daniel Ginczek in der 74. Minute blies der VfB zur Schlussoffensive, während die sportliche Leitung damit zugleich das Signal an die Mannschaft sendete, hier unbedingt noch gewinnen zu wollen. Der VfB schnürte St. Pauli daraufhin mehr und mehr ein und die Einwechslung Ginczeks machte sich bereits zehn Minuten später bezahlt, als es gerade diese zusätzliche Anspielstation in vorderster Front war, die das Kopfballduell gewann und den Ball zu Terodde beförderte, dieser den Ball mit etwas Glück zu Mané spitzelte, welcher von der Strafraumgrenze aus mit einem sehenswerten Rechtsschuss in den Winkel die St. Paulianer mitten ins Herz traf. Man hatte schon fast (zwangsläufig) mit der Punkteteilung vorliebgenommen, als doch noch der Lucky Punch gelang.

Bitter natürlich für St. Pauli, denen ich von Herzen den Klassenerhalt gönne und für die ich hoffe, dass die Mechanismen des Geschäfts weiterhin nicht greifen und Ewald Lienen ihr Trainer bleibt. Eigentlich, finde ich als Außenstehender, passt Lienen wie die Faust aufs Auge zu St. Pauli, so dass es schon ein Jammer wäre, müssten sie sich jetzt trennen, nachdem man in der Vorsaison zwischenzeitlich gar vom Aufstieg träumte. Die Aufholjagd der Kiezkicker darf gerne am nächsten Wochenende beginnen, dann nämlich gastiert der FC in Braunschweig.

Für den VfB war dieser Arbeitssieg ein Auftakt nach Maß in die hoffentlich letzte Halbserie in der 2. Liga. Nach den beiden Niederlagen zum Abschluss des Jahres 2016 konnte diese Minikrise zudem beendet und der Grundstein für den Angriff auf die Tabellenspitze gelegt werden.

Nun folgen zwei Heimspiele in Folge, gegen Fortuna Düsseldorf und den SV Sandhausen. Auch wenn die Fortuna gegen eben jenes Sandhausen am Freitag 0:3 vor eigenem Publikum verloren hat, kommen bei mir äußerst unangenehme Erinnerungen hoch, wenn ich an unsere letzten Spiele gegen Fortuna zurückdenke.

Die Funkel-Elf ist ein Gegner, der uns absolut nicht liegt und gegen den wir es, trotz meist drückender Überlegenheit, nicht schaffen, dreifach zu punkten. Unser letzter Heimsieg gegen Fortuna stammt aus der Meistersaison 1992, wobei wir zugegebenermaßen seitdem auch selten mit ihr die Klingen kreuzten. Dennoch sage ich, Obacht und halte ein 0:0 für realistischer als einen berauschenden Heimsieg.

Eine glanzlose Nullnummer oder gar eine Heimniederlage wären die Höchststrafe, ist man als Arbeitnehmer doch schon begeistert genug, im Winter bei eisigen Temperaturen an einem Montagabend ins Stadion zu „müssen“.

Eine Prognose über den weiteren Saisonverlauf kann ich jetzt beim besten Willen noch nicht abgeben. Diese hängt zu sehr davon ab, wie erfolgreich der VfB noch auf dem Transfermarkt ist und ob nicht nur Ergänzungen, sondern auch Verstärkungen an Land gezogen werden können, morgen, am „Deadline-Day“ sind wir schlauer!

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