18. April 2013

FIIIIIINNNAAAAALE, oho. :-)

Category: Frankys Blogs — Tags: , , , , , – Franky @ 19:18

Bilder vom DFB-Pokal-Halbfinale gegen Freiburg sind jetzt online. Es ist vollbracht, der VfB steht seit 2007 mal wieder im Finale in Berlin. Es war das erwartet harte Stück Arbeit mit einem am Ende glücklichen, aber verdienten, Sieger. Die Freiburger haben uns alles abverlangt, vor allem in läuferischer Hinsicht. Durch deren guter Raumaufteilung musste der VfB, der durch die Europa League-Teilnahme zwölf Spiele mehr bestreiten musste als die Südbadener und zudem vom DFB zwei Tage weniger Zeit zur Regeneration nach dem Gladbach-Spiel erhielt, richtig beißen, um sich nicht den Schneid abkaufen zu lassen. Es war eine tolle und konzentrierte Willensleistung bei überragender Stimmung. Man kann kaum glauben, dass es etwa 12.000 Freiburger waren, die ihr Team unterstützt hatten. In der Cannstatter Kurve hat man sie kaum gehört, was natürlich die Frage aufwirft, ob sie so leise oder wir so laut waren. Eher letzteres natürlich, jedem war gestern bewusst, dass auch wir auf den Rängen voll dagegen halten und alles aus uns raus holen müssen. Ich für meinen Teil war nach „getaner Arbeit“ jedenfalls heiser wie lange nicht mehr.

Der Einlauf der Mannschaften wurde begleitet von Choreos in beiden Kurven, wovon unsere natürlich weitaus beeindruckender war. Da ich bei den Nicht-Bundesligaspielen in die Kurve wechsele, konnte ich unsere Choreo leider nur von oben und nicht von der anderen Seite fotografieren.

Jetzt fahren wir also nach Berlin, für mich nach 1986, 1997 und 2007 das vierte Pokalendspiel mit dem VfB. Eigentlich haben wir gegen die in dieser Saison übermächtigen Bayern keine Chance, doch, wer weiß, im Fußball gibt es immer wieder unglaubliche Geschichten. Wer hätte gedacht, dass wir 2007 gegen Nürnberg scheitern? Das Spiel wäre sicherlich anders verlaufen, wenn Cacau nicht nach einer halben Stunde vom Platz geflogen wäre. Vielleicht spielt uns ja ein ähnlicher Vorfall des ungeschickten Boateng in die Karten, vielleicht bekommen wir einen Schiri, der Robben nach der 2. Schwalbe zum Duschen schickt. Möglicherweise schafft es Antonio Rüdiger erneut Ribery weitestgehend aus dem Spiel und ihm somit die Freude am selbigen zu nehmen. Dann ist der Franzose auch immer für den einen oder anderen Tritt gut.

Das Finale ist jedoch noch in weiter Ferne. Erst gilt es, die verbleibenden fünf Bundesligaspiele ordentlich über die Bühne zu bringen, den Aufwärtstrend fortzusetzen und im Rhythmus zu bleiben. Auch wenn die Saison wohl sowohl nach oben als auch nach unten gelaufen ist, muss jetzt das Augenmerk darauf gelegt werden, nicht ein Prozent nachzulassen sondern eher eine Serie hinzulegen, um in Berlin voll auf der Höhe zu sein. Die Leistungen zuletzt, insbesondere auch der große Kampf, den man dem BVB geliefert hat, machen Mut, dass wir im Finale einen anderen VfB erleben dürfen, als noch in der Hinrunde beim 1:6 oder anfangs der Rückrunde bei diesem leidenschaftslos her geschenkten 0:2.

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25. Februar 2012

Pflichtsieg gegen Freiburg

Category: Frankys Blogs — Tags: , , – Franky @ 21:27

Bilder von Spiel gegen Freiburg sind jetzt online auf www.Frankys-Stadionpics.de. Gegen das Schlusslicht der Tabelle gelang ein Pflichtsieg, den ich emotionslos wie selten zur Kenntnis nahm. Im Grunde ist die Saison gelaufen, wir befinden uns im grauen Mittelmaß der Tabelle. Dennoch ist es natürlich wichtig, Spiele wie gegen Hertha, dieses gegen Freiburg und die fogenden Heimspiele gegen Kaiserslautern und Nürnberg siegreich zu gestalten, um mit dem Abstiegskampf nicht zu tun zu bekommen. Diese Pflichtsiege erscheinen einfach wie lange nicht mehr, da es in der Saison 2011/12 tatsächlich einige Teams gibt, die noch schlechter als wir sind. So war dieser Sieg ein großer Schritt zum sicheren Klassenerhalt. Ich würde mir wünschen, dass, wenn es wirklich um gar nichts mehr geht, frühzeitig die Weichen für die neue Saison gestellt werden und einige unserer hoffnungsvollen Talente mehr Einsatzzeiten bekomme und andere, die keine Rolle mehr spielen sollen, nach und nach aussortiert werden. Eines ist klar, im Sommer muss ein Umbruch her.

Heute fasse ich mich kurz, da ich morgen schon wieder beizeiten aus den Federn muss. St. Pauli ruft. Paddy Funk gegen Ermin Bicakcic, zwei sympathische Jungs, die beim VfB nicht zum Zuge kamen und auf den Durchbruch über den Umweg 2. Liga hoffen. Bilder und ein Bericht folgen dann am Montag.

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27. Januar 2010

22.1.2010: 1:0 im Derby, Marica sichert dritten Sieg für VfB

Eins, zwei drei – so kann es weitergehen. Mit dem dritten Bundesligasieg in Folge hat sich der VfB Stuttgart wieder ein kleines Stück vom Tabellenkeller abgesetzt. Ciprian Marica traf am Freitagabend zum 1:0 (1:0) beim SC Freiburg.

Mehr Erfahrung, mehr Qualität, mehr Engagement und die reifere Spielanlage: Die Vorteile lagen in diesem Derby gegen den Abstieg aufseiten des VfB, der das Spiel und den Gegner dann auch prompt dominierte. Dass es dennoch ein hartes Stück Arbeit wurde, lag an der mangelnden Konsequenz der Roten im Abschluss. “Da müssen wir zielstrebiger werden”, monierte Manager Horst Heldt, der nach der Pause mehr zittern musste, als ihm lieb war: Da konnte der VfB unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw nicht an seine starke Leistung vor dem Wechsel anknüpfen, baute ab und leistete sich zu viele Nachlässigkeiten.

Immerhin: Es reichte zum Sieg, weil Ciprian Marica in der 41. Minute goldrichtig stand. Nach einem Einwurf von Cristian Molinaro spielte Alexander Hleb den Ball in die Tiefe, Pawel Pogrebnjak legte quer auf den Rumänen, der zu seinem achten Bundesligatreffer vollendete. “Es war ein verdienter Sieg”, sagte Trainer Christian Gross, unter dem der VfB weiter ungeschlagen ist, “aber wir müssen uns weiter verbessern.”

Nach einer knappen Viertelstunde legte die Mannschaft alle Zurückhaltung ab. Erst prüfte Georg Niedermeier per Kopfball SC-Schlussmann Simon Pouplin, dann ging es Schlag auf Schlag.

14. Minute: Beim Freistoß tippte Alexander Hleb den Ball an, Pawel Pogrebnjak zog aus 18 Metern ab und zwang Pouplin zu einer Parade.

16. Minute: Roberto Hilbert trat den nächsten Freistoß, Marica verfehlte beim Kopfball das Tor aus zehn Metern knapp.

18. Minute: Dritter Freistoß in kürzester Zeit, Hleb schlug den Ball nach innen auf Niedermeier, doch dem Innenverteidiger strich die Kugel über den Kopf.

Drei gefährliche Standards, dreimal ohne Erfolg. Der VfB war das aggressivere Team, gab den Ton an und zwang dem Gegner sein Spiel auf. Pogrebnjak zog aus zehn Metern ab – übers Tor (28.). Freiburg konnte sich kaum befreien, nur Felix Bastians behielt die Übersicht: Sein Schuss strich am langen Eck vorbei ins Aus (30.), ebenso zwei Schussversuche von Daniel Caligiuri (34. und 37.).

Mit der Führung im Rücken drängten die Roten nach dem Wechsel weiter. Einen Schuss von Roberto Hilbert schlug Ömer Toprak in höchster Not von der Torlinie (48.). Und dann lag der Ball unvermittelt im Tor von Sven Ulreich, der nach überstandener Gehirnerschütterung fehlerfrei spielte. Nach Protesten des VfB erkannte Schiedsrichter Felix Brych den Treffer von Papiss Demba Cissé zu Recht ab – Kapitän Heiko Butscher hatte den Ball in Abseitsstellung ins Tor abgefälscht (62.). Für Freiburg war es das Zeichen zum Aufbruch. Der Absteiger rückte auf, ging hohes Risiko, der VfB dagegen schaffte nur noch wenig Entlastung: Niedermeier klärte gegen Bastians auf der Linie (76.). Dennoch hätte der VfB sogar fast mit 2:0 gewonnen: Marica erzielte sein zweites Tor (86.), hatte dabei aber das Bein zu hoch – Brych erkannte den Treffer wegen gefährlichen Spiels nicht an.

(STN online 22.1.10)

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21.1.2010: VfB-Trainer Gross: Mit viel Liebe fürs Detail

Category: Presse — Tags: , , , , , – Franky @ 21:45

Wissen Sie noch? Sonntagabend war er angekommen, Mittwochs gab’s schon das erste Spiel – und den ersten Sieg. Soll also keiner sagen, Christian Gross sei kein Mann der Tat. Kommen, sehen, handeln – alles, nur nicht abwarten. So hat der Schweizer Coach beim VfB die Trendwende geschafft – und so verfährt er weiter.

Zum Rückrunden-Auftakt, beim 3:1 gegen Wolfsburg, war vieles gut, aber Gross hat auch wieder Dinge entdeckt, die es zu verbessern gilt. Zum Beispiel den rechten Fuß von Pawel Pogrebnjak, der zwei Chancen versiebt hatte, weil er sich beim Abschluss für seinen stärkeren linken Fuß entschieden hatte. Was also macht Gross? Natürlich – er handelt. “Am Dienstag hat Pawel seine erste Zusatzeinheit gemacht und dabei besonders mit dem rechten Fuß geschossen”, sagt der Coach vor dem Spiel am heutigen Freitag (20.30 Uhr/Sky und Liga Total).

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Es ist wieder so ein kleines Detail, das den VfB weiter nach vorn bringen soll. Aber auch eines, das der Coach nicht überbewerten will. Da verweist er viel lieber – und immer wieder – auf das eigentliche Ziel, das es zu erreichen gilt: den Klassenverbleib.

Soll nur keiner denken, die Sache laufe nach dem guten Start in die Rückrunde nun von ganz allein. Schon gar nicht soll die Stimmung aufkommen, so ein Team wie Freiburg könne man ja mal kurz im Vorbeigehen schlagen. “Der Sieg gegen Wolfsburg hat uns gutgetan”, sagt Gross, “aber wir stecken nach wie vor mitten im Kampf gegen den Abstieg. Wir haben nur zwei Punkte mehr als Hannover. Und wir spielen auswärts, da müssen wir erst einmal bestehen. Es ist ein sehr delikates Spiel, denn für beide Mannschaften geht es um viel.”

Was auch einen angeschlagenen SC Freiburg gefährlich macht, weiß Gross ganz genau: Dass der Club in der Lage ist, aus bescheidenen Ressourcen das Optimale zu machen, “auch jetzt unter Robin Dutt”, sagt Gross, der über den SC in seiner Zeit als Trainer in Basel “immer informiert” war.

Also fordert er von seinen Jungs das, was die Truppe schon gegen Wolfsburg stark gemacht hat: “Wir waren dominant und präsent, auch in der gegnerischen Hälfte.”

Also in der Zone von Pawel Pogrebnjak, dem vermutlich bald beidfüßigen Stürmer des VfB Stuttgart.

(STN online 21.1.10)

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20.1.2010: Lanig und das Ende der Leidenszeit

Category: Presse — Tags: , , , , – Franky @ 21:42

An den Augenblick, als es passiert war, kann sich Martin Lanig noch gut erinnern. Nicht, weil er ihn vor lauter Schmerzen kaum ausgehalten hat – im Gegenteil: „Das war gar nicht so wild.“ Aber dieses schwammige Gefühl im Kniegelenk kam ihm gleich verdächtig vor. Da wusste Lanig, dass er sich eine größere Verletzung eingehandelt hatte, auch wenn er noch ein paar Minuten weiterspielte und sich in die Halbzeitpause rettete. Die Diagnose bestätigte ihn: Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie. Sechs Monate Pause – wenn alles gut verläuft.

Alles verlief gut. Knapp sechs Monate später tritt der VfB Stuttgart am morgigen Freitag (20.30 Uhr) beim SC Freiburg an, und für Martin Lanig schließt sich damit der Kreis: Im Hinspiel (4:2) hatte er sich die schwere Verletzung ohne gegnerische Einwirkung zugezogen. Besser noch: Auch diesmal markiert Freiburg einen Wendepunkt in Lanigs Karriere, diesmal einen erfreulichen. Denn nun zeichnet sich das Comeback des Mittelfeldspielers ab. Lanig biegt auf die Zielgerade seiner langen Leidenszeit ein. “In zwei Wochen will ich ins Mannschaftstraining einsteigen”, sagt er.Click here to find out more!

Vor gut zwei Wochen hat er das Lauftraining aufgenommen. Eine wohltuende Abwechslung nach dem stupiden Reha-Training. Sieben, acht Stunden täglich hat er für sein Comeback geschuftet, über Wochen und Monate hinweg. Erst in der VfB-Reha-Welt, dann bei einem befreundeten Physiotherapeuten in seiner Heimatstadt Mosbach. So war er auch seiner Familie und seinem vertrauten Umfeld nahe, “was “die Sache vom Kopf her einfacher gemacht hat”.

Zwei Dinge hat ihn die lange Leidenszeit gelehrt. “Zum einen weiß ich jetzt, wer meine wahren Freunde sind”, sagt Lanig. Anfangs hatte das Handy pausenlos geklingelt, eine SMS jagte die andere. Beides wurde immer weniger – am Ende blieb ein kleiner Kreis von Sympathisanten. “Und zum zweiten”, sagt Lanig und schmunzelt, “habe ich gelernt, dass im Fußball alles möglich ist. Alles.” Der sportliche Absturz des VfB, der Trainerwechsel, der neue Kapitän, die Fanproteste: “Wahnsinn, wie sich alles entwickelt hat”, sagt Lanig.

(STN online 20.1.10)

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